Rainbow Cake oder Heute wird’s bunt! 🌈

Rainbow Layer Cake

Zutaten:

    FĂŒr jeweils einen Boden:

    • 40g weiche Butter
    • 75g Mehl
    • 50g Zucker
    • 1 M Ei
    • Âœ TL Backpulver
    • 1 Prise Salz
    • Farbe und Aroma nach Wahl

    FĂŒr die Mascarponecreme fĂŒr ca. 6 Böden:

    • 750g Mascarpone
    • 250g Puderzucker
    • Vanille und Zitrone
    • evtl. Deko (Zuckerstreusel, Smarties, GummibĂ€rchen, Schokoherzen...)

    FĂŒr die Schokoladen-Ganache fĂŒr ca. 6 Böden:

    • 500g 70% Schokolade
    • 250g 85% Schokolade
    • 750g Sahne
    • evtl. Deko

Someday we’ll find it, the rainbow connection,
the lovers, the dreamers and me.
La, la la, La, la la la, La Laa, la la, La, La la laaaaaaa

© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg

Wer mir auf Instagram folgt, dem werden die vielen Back-Bilder, die ich in den letzten Tagen gepostet habe, ja kaum entgangen sein – darunter waren auch Bilder von direkt zwei Versionen des gleichen Kuchens: Der Regenbogentorte! Und das Rezept fĂŒr die zweite (und bessere) Variante wollte ich jetzt mit euch teilen 😉 Eigentlich ist das Rezept super einfach, es braucht nur eine gute Vorbereitung und verdammt viel Zeit und Geduld…

VorabĂŒberlegungen

  • Wie viele Böden soll eure Torte haben?
    • 6 oder 7 sind „klassisch“, aber im Endeffekt geht natĂŒrlich alles, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Geschichte nicht irgendwann zu instabil wird… 10 sind aber kein Problem, nur mordsmĂ€ĂŸig viel Arbeit.
  • Welche Farben sollten die Böden haben?
    • Das Regenbogenfarbschema ist natĂŒrlich der Klassiker, aber vielleicht wollt ihr eure Torte auch einem bestimmten Farbschema anpassen. So oder so, die Investition in gute Lebensmittelfarbe (z.B. Wilton Pasten-/Gelfarben) ist empfehlenswert!
  • Habt ihr zwei gleichgroße Springformen (20cm)?
    • Von denen passen nĂ€mlich zwei nebeneinander auf ein Standardofenrost, was eure Backzeit halbiert. Und weil der Kuchen nun mal recht hoch wird, reicht eine kleine Springform locker fĂŒr 16 mehr als sĂ€ttigende StĂŒcke!
  • Was fĂŒr ein Frosting soll eure Torte kriegen?
    • Klassisch ist natĂŒrlich die Buttercreme, mit der ich aber so gar nichts anfangen kann. Unsere erste Torte hatte daher ein Mascarpone-Frosting und die zweite eine bittere Schokoladen-Ganache – die Details zu den beiden findet ihr weiter unten! Und was die Menge angeht: Seid großzĂŒgig!
  • Plant genug Zeit ein!
    • Wir haben die Böden beide Male am Vortag gebacken und die Torte am Tag, an dem sie gegessen wurde, „nur“ noch zusammengesetzt – je nach Frosting ist es sogar notwendig schon am Vortag anzufangen. Wie gesagt, das Rezept ist nicht schwer, man braucht halt nur Zeit und Geduld…

Zubereitung

© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg

Den Ofen auf 180°C/160°C Umluft vorheizen und dann ab an die KĂŒchenmaschine! (HandrĂŒhrgerĂ€t geht natĂŒrlich auch 😉)

Ihr habt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder macht ihr jeden Boden einzeln oder den gesamten Teig auf einmal – aber Vorsicht, 5 Böden ergeben ca. 1kg schweren Teig, das macht nicht jede KĂŒchenmaschine mit. So oder so gilt folgendes:

Alle Zutaten (entweder fĂŒr eine oder mehrere Portionen, je nachdem wie ihr es machen wollt) bis auf die Farben miteinander zu einem glatten Teig verrĂŒhren. Habt ihr mehrere Portionen auf einmal gemacht, den Teig entsprechend aufteilen. Dann kommt die Farbe dran: Bei den Farben, die ich benutzt habe, reicht eine Messerspitze völlig aus, um richtig knallige Farben zu bekommen, fangt also besser vorsichtig an, denn mehr Farbe hinzugeben könnt ihr immer noch, wenn es euch noch zu blass ist.

© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg

Gebt je eine Portion/Farbe des Teigs in die beiden mit Backpapier ausgelegten Springformen (nur nochmal, um es auch wirklich jedem klar zu machen: Ihr mĂŒsst jede Farbe einzeln backen!) und stellt sie nebeneinander auf das gleiche Rost im Ofen stellen und fĂŒr ca. 10 Minuten backen – wenn ihr mit einem Zahnstocher oder anderen StĂ€bchen in den Boden stecht und kein Teig mehr dran hĂ€ngt, dann ist er fertig.

Da die Böden hĂ€ufig unregelmĂ€ĂŸig hoch sind, haben wir sie (wenn auch erst beim zweiten Versuch) fĂŒnf Minuten in der Form auskĂŒhlen lassen und dann zwischen zwei Lagen Backpapier gelegt und etwas schweres, glattes drauf gelegt, damit sie halbwegs gleichmĂ€ĂŸig werden. Legt die Böden beiseite und lasst sie vollstĂ€ndig auskĂŒhlen – ruhig auch ĂŒber Nacht.

© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg

Solltet ihr euch fĂŒr die Schokoladen-Ganache entscheiden, solltet ihr die sowieso am Vorabend zubereiten. Die Zubereitung ist aber wirklich einfach: Die Sahne aufkochen und ĂŒber die in StĂŒcke gebrochene Schokolade gießen. Zwei Minuten ruhen lassen, dann solange rĂŒhren, bis sich die Schokolade vollstĂ€ndig aufgelöst hat. Die Schokosahne ĂŒber Nacht stehen lassen (ihr braucht sie nicht in den KĂŒhlschrank zu stellen!) und am nĂ€chsten Tag noch einmal aufschlagen – da sie bis dahin sehr fest sein wird, löst ihr sie am besten erstmal mit einer Gabel und schlagt sie dann mit dem Schneebesen, HandrĂŒhrgerĂ€t oder der KĂŒchenmaschine richtig auf.

Die Mascarpone-Creme hat so ziemlich die gleiche Schwierigkeitsstufe: Mascarpone und Puderzucker zusammen aufschlagen, Vanille und Zitrone nach Geschmack zugeben – fertig! Da die Creme weiß ist, könnt ihr sie bei Bedarf auch noch mit Lebensmittelfarbe einfĂ€rben, so haben wir zum Beispiel die „Osterwiese“ auf unsere zweite Torte gesetzt. Wenn die Torte aber wirklich ein Regenbogenfarbschema hat, dann sind weiße oder dunkle Cremes einfach am hĂŒbschesten.

© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg

Habt ihr alles soweit fertig, dann legt euch die Böden in der Reihenfolge zurecht, in der ihr sie nachher in der Torte haben wollt und platziert den untersten Boden direkt auf der Unterlagen, auf der ihr den Kuchen dann auch prĂ€sentieren wollt – ihn nachher noch zu bewegen, wĂŒrde ich definitiv nicht empfehlen! Und dann geht die Schmiererei los… Gebt eine Portion eurer Creme auf den untersten Boden und streicht sie glatt (geht bei der Ganache am besten mit den Fingern, da sie fester ist als Mascarpone oder Ă€hnliche Cremes). Dann den nĂ€chsten Boden drauflegen – wenn ihr einen Tortenring habt, benutzt ihn -, wieder Creme drauf, glatt streichen und so weiter und so fort, bis ihr alle Böden aufeinander gestapelt habt.

Zum Schluss bestreicht ihr die Torte außen herum mit dem Rest der Creme und platziert eventuelle Verzierungen und tadaaa, fertig ist eure Regenbogentorte! Noch ein kleiner Tipp zum Anscheiden: Nehmt ein langes, scharfes Messer, versucht damit zuerst vorsichtig die Torte von der Platte, auf der sie steht, zu lösen und schneidet dann vorsichtig ein erstes StĂŒck heraus – versucht dabei nicht zu viel mit dem Messer herum zu wackeln, sonst gibt es blöde KrĂŒmel, die den Effekt der bunten Böden ruinieren.

Guten Appetit!

© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg
© Hannah Rautenberg

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches BĂŒcherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusĂ€tzlich noch Spanisch, NiederlĂ€ndisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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