Rezension zu Das dunkle Volk: Mondschein von Yasmine Galenorn

Vampirfeen! Ja… Das ist so der bleibendste Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlassen hat. Wieso? Naja, einfach deshalb weil ich diesen Teil der Geschichte etwas… lächerlich fand. Im Auftakt zu Galenorns Serie „Das dunkle Volk“ wimmelt es nur so von verschiedensten, mehr oder minder blutrünstigen Wesen wie Hexen, Vampiren, Werwölfen, Feen und eben auch besagten Vampirfeen. Die sind so ungefähr das Schrecklichste was es gibt und aus ihren Augen strahlen kalte Sterne…

Und viel mehr ist bei mir von diesem Buch leider auch nicht so wirklich hängen geblieben. Warum? Weil das Buch leider einfach nichts für mich war.

Es ist mir sehr schwer gefallen, in das Buch hineinzufinden, da der Anfang sich ziemlich gezogen hat. Dadurch konnte ich überhaupt keine Verdingung zur Protagonistin aufbauen und die sehr düstere Stimmung, die von Anfang an über der Geschichte liegt, hat alles andere überlagert, sodass die Geschichte flach und stellenweise unausgereift wirkte.

Und auch wenn mich Cicelys Freunde dann doch irgendwie nach und nach in ihren Bann ziehen konnten, merkt man „Das dunkle Volk: Mondschein“ leider an, dass es sich hier um einen Serienauftakt handelt und zwar nicht unbedingt einen guten.

Die Geschichte hat zwar Potential, die von Galenorn geschaffene Welt könnte Leser dazu einladen in die Geschichte einzutauchen, nur leider bleibt „Das dunkle Volk: Mondschein“ sehr oberflächlich, da die Autorin versucht hat möglichst viele Handlungsstränge anzuschneiden, um die Entwicklungsmöglichkeiten für kommende Bände möglichst breit zu halten, wodurch die Handlung eben unfokusiert wirkt und keine Chance hat in die Tiefe zu gehen.

Alles in allem ist „Das dunkle Volk: Mondschein“ als Serienauftakt leider nicht so gut gelungen, wie ich mir das wünschen würde. Die Geschichte hat Potential, interessante Charaktere, eine faszinierende Welt mit spannenden Wesen, nur leider wird dieses Potential im ersten Band noch nicht ausgenutzt. Ich hoffe daher auf eine Besserung im zweiten Band.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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