Rezension zu Tödliche Geliebte von Wolfgang Burger

In Heidelberg wird ein junger Wissenschaftler erschossen, in Brand gesetzt und gleich darauf wieder gelöscht. Ein neuer Fall für  Alexander Gerlach und sein Team. Hängt der Tod des jungen Mannes mit seiner Arbeit in einem Kernforschungslabor zusammen oder liegt der Grund in derBeziehung zu seiner scheuen Freundin Tina, die seit dem Mord spurlos verschwunden ist?

Dies ist bereits der 11. Fall für den Kripochef Alexander Gerlach und nach dem Erscheinen des 10. Falls „Die dunkle Villa“ im April dieses Jahres habe ich mich auf ein Jahr Wartezeit eingestellt. Nun es ging schneller und das merkt man meiner Meinung nach auch etwas. Wie gewohnt lässt Wolfgang Burger seine Leser wieder gekonnt am privaten und beruflichen Leben seines Protagonisten teilhaben. Man wird einbezogen in die familiären Geschichten und Probleme und freut sich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Kriminalfall selber hat mich diesmal allerdings etwas enttäuscht. Das Ermittlerteam stochert ziemlich im Nebel und immer wieder laufen die Spuren ins Leere. Die Geschichte entwickelt kaum Dynamik und dadurch bleibt auch die Spannung lau.

Ich habe das Buch trotzdem in einem Rutsch gelesen, weil Wolfgang Burgers Schreibstil nach wie vor sehr unterhaltsam und abwechslungsreich ist.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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