Rezension zu Die dunkle Villa von Wolfgang Burger

Auch Wolfgang Burger gehört zu den wenigen männlichen Autoren, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Seit 1995 sein erstes Buch „Heidelberger Requiem“ mit Alexander Gerlach erschien, bin ich ein Fan. Jetzt ist mit, „Die dunkle Villa“, der zehnte Band erschienen und alle Erwartungen, die mit den Jahren gewachsen sind, wurden erfüllt.

Kriminaloberrat Gerlach hat einen Fahrradunfall, bei dem er sich eine schwere Gehirnerschütterung zuzieht, und zunächst hat er, bis auf einige Fetzen, keine Erinnerung mehr an den Hergang. Kurz vorher bekam er den Besuch eines Mannes, der sich nach dreißig Jahren des Mordes an seiner damaligen Ehefrau bezichtigte. Ein vorsichtiges Herumwühlen in der Vergangenheit beginnt, was nach drei Jahrzehnten nicht so einfach ist, bis dann erste Unstimmigkeiten auftauchen.

Wolfgang Burger hat hier wieder eine überaus spannende Geschichte erzählt, die einen nach den ersten Seiten nicht mehr loslässt. Man trifft in Alexander Gerlach einen sehr alten Bekannten, den man inzwischen so gut kennt, als gehöre er zur eigenen Familie. Auch über die Entwicklung seiner Zwillingstöchter und der Beziehung zur Ehefrau seines Chefs, wird man auf den neuesten Stand gebracht. Und genau dies macht einen Teil der Faszination dieser Buchreihe aus : Neben einem neuen und spannenden Fall, der den Leser in Atem hält, taucht man in die Geborgenheit von Alexander Gerlachs Privatleben ein.

Jetzt heißt es wieder ein Jahr warten, bis zum hoffentlich nächsten Buch.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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