Rezension zur Anthologie Weihnachten in der Badewanne

Diese Anthologie ist so eins dieser Paradebeispiele der typischen Anthologie: Einige Geschichten sind wirklich schön, einige sind ganz okay und bei manchen fehlt irgendwie der Zusammenhang zum Gesamtthema. Das jedenfalls war mein Eindruck von „Weihnachten in der Badewanne“.

Insgesamt hat sich das Buch wirklich schnell weglesen lassen, keine der Geschichten war wirklich trocken oder besonders langatmig. Allerdings hatte ich bei ein paar Geschichten ein wenig das Gefühl, dass der Zusammenhang mit Weihnachten einfach nicht so stark herausgearbeitet war, wie man es sich bei einer Weihnachts-Anthologie eigentlich wünschen würde.

Einige Geschichten fand ich sehr stark, sie waren wirklich sehr atmosphärisch und emotional geschrieben, sodass es großen Spaß gemacht hat, sie zu lesen und sie auch im Nachhinein einen starken Eindruck hinterlassen haben. Andere waren zwar gut geschrieben – wirklich schlecht geschrieben war hier eigentlich nichts – sie haben mich aber einfach nicht beeindruckt.

Insgesamt fehlte hier etwas der weihnachtliche ‚Spirit‘, da viele Geschichten eben nur in der Vorweihnachtszeit spielen und der Zusammenhang zu Weihnachten einfach nur Nebensache ist. Das ist definitiv schade, denn ansonsten sind die Geschichten wirklich allesamt durchaus gut.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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