Rezension zu Selbstgerecht von Ulrike Kroneck

Als der ältere Geliebte der Studentin Julia beim Sex tot zusammenbricht, ruft sie nicht die Polizei, sondern macht sich mit einer halben Million Schwarzgeld aus dem Staub. Leider wusste nicht nur der tote Geliebte von diesem Geld und so fühlt sich Julia bald beobachtet und verfolgt. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden und wird nicht nur von der Polizei intensiv gesucht. Die Kriminalkommissare Johanna Kluge und Jakob Besser hoffen, dass sie Licht ins Dunkel ihrer Ermittlungen bringen kann, denn es gibt gar zu viele Verdächtige.

Dies ist nach „Grundlos“ der zweite Krimi von Ulrike Kroneck mit den Kommissaren Kluge und Besser und ich war auf ein gutes Buch eingestellt und wurde nicht enttäuscht. Die Story ist sehr spannend aufgebaut und entwickelt nach und nach ein rasantes Tempo, so dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Jeder ihrer Protagonisten ist sehr detailliert und mehrdimensional beschrieben, so dass alle Handlungen auch für den Leser nachvollziehbar Sinn machen. Da der Tote zu Lebzeiten nicht bei vielen gut gelitten war, gibt es einen Haufen Verdächtige, die sehr geschickt in die Geschichte eingebaut sind, niemals unglaubwürdig wirken, sondern dafür sorgen, dass das Ende absolut nachvollziehbar ist. Auch das Privatleben der Ermittler kommt nicht zu kurz und sorgt für den nötigen Humor.

 

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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