Rezension zu Mystic City: Tage des Verrats von Theo Lawrence

Ich muss sagen, ein kleines bisschen bin ich ja doch enttäuscht von dieser Fortsetzung. Denn während mich „Mystic City: Das gefangene Herz“, der erste Teil von Theo Lawrences „Mystic City“-Reihe, total begeistern konnte, nicht zu letzt, weil es deutlich weniger kitschig war, als ich erwartet hätte, ist „Mystic City: Tage des Verrats“ doch leider etwas kitschiger und klischeehafter. Nichtsdestotrotz ist das Buch immer noch ein tolles Jugendbuch.

Nach wie vor erzählt Theo Lawrence hier eine Geschichte voller spannender Ideen, die er gelungen umsetzt und die einen als Leser schnell in den Bann dieser Geschichte ziehen. Sein Schreibstil ist bildreich und atmosphärisch ohne dabei zu blumig zu werden, sodass es ein leichtes ist, sich in die Geschichte fallen zu lassen und Figuren und Szenerie vor dem inneren Auge lebendig werden zu lassen.

Und auch inhaltlich hat mir „Mystic City: Tage des Verrats“ eigentlich ganz gut gefallen, denn der Autor versteht es, wie bereits gesagt, nach wie vor sehr gut eine spannende, abwechslungsreiche und überraschende Geschichte zu schaffen, allerdings gab es diesmal die eine oder andere Entwicklung, die mir persönlich einfach nicht gefallen hat und die für meinen Geschmack zu kitschig oder klischeehaft war.

Das wirkt sich natürlich auch auf die Charaktere aus, wobei mir gerade Aria trotzdem sehr gut gefallen hat, denn sie entwickelt sich vor allem sehr glaubwürdig und nachvollziehbar weiter. Aber auch die anderen Figuren wie z.B. Hunters Freund Turk wirken sehr dreidimensional und lebensecht und die meisten waren mir auch durchaus sympathisch.

Alles in allem ist „Mystic City: Tage des Verrats“ eine durchaus gelungene Fortsetzung, die leider meiner Meinung nach hier und da etwas schwächelt, mich aber trotzdem sehr neugierig auf den dritten und letzten Teil macht.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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