Rezension zu Sticken, Stricken, Strangulieren von Tatjana Kruse

Kommissar im „Unruhestand“ Siggi Seifferheld, bester Freund seines Hundes Onis, Mitglied im Kochklub, beim Mordstammtisch und geouteter Sticker, bekommt Konkurrenz. In Schwäbisch Hall taucht ein Kunststricker auf, der auch gleich noch eine Ausstellung in der bekannten Bausparkasse (..auf diese Steine…) bekommt, die man Siggi noch nie angeboten hat. Nachdem er aus lauter Frust, ein, zwei Gläser Wein zu viel getrunken hat, stolpert Siggi im Innenhof der Bausparkasse über eine skelettierte Leiche und sofort hat er eine weitere wichtige Aufgabe zu erledigen, nämlich seinen ehemaligen Kollegen bei den Ermittlungen unter die Arme zu greifen. Mit viel Sturheit, Bauchgefühl, Vorurteilen und deshalb einigen Umwegen, stolpert Siggi auf die Lösung zu. Nebenher hat er sich auch noch, mehr oder weniger hilfreich, den Problemen seiner Familienmitglieder zu widmen.

Mit viel Wortwitz, frechen Dialogen und eingestreuten, von Siggi verfassten, Polizeiberichten und Stickanleitungen, hat Tatjana Kruse wieder eine sehr unterhaltsame und lustige Folge rund um Siggi Seifferheld geschaffen. Ein Buch, das gute Laune macht und das aufgrund der vielen skurrilen Charaktere enorm die Phantasie anregt und lebhafte Bilder vor dem geistigen Auge entstehen lässt.

Obwohl bereits das fünfte Buch in dieser Reihe, muss man nicht alle gelesen haben, um sich gut zu unterhalten, sollte sich aber dieses Vergnügen nicht entgehen lassen.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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1 Kommentare zu “Rezension zu Sticken, Stricken, Strangulieren von Tatjana Kruse”

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