Rezension zu Fangermandl von Susanne Rößner

Ein anonymer Anruf führt  die Polizei von Rosenheim zur Leiche einer jungen Frau. Sie ist mitten im Wald in einer Futterkrippe aufgebahrt und mit unzähligen Messerstichen übersät. Es stellt sich heraus, dass der Täter sein Opfer ausbluten ließ. Keine einfache Sache für die Kommissarin Eva Neunhoeffer, da ihr Team noch eine Woche ohne den Chef  Martin Sauerwein auskommen muss. Sie hat zwar die kommissarische Leitung, aber nicht jeder im Team kann damit umgehen. Kurz darauf wird klar, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, weitere ausgeblutete Leichen tauchen auf. Eine fieberhafte Suche beginnt.

Für alle Nichtbayern: „Fangermandl“ ist ein Kinderspiel, bei dem der Fänger einen Mitspieler einfangen muss, während dieser Haken schlagend zu entkommen versucht. Genauso verhält sich auch der Täter, mit immer wieder neuen Haken lässt er die Polizei ins Leere laufen. Auch dem Leser ergeht es nicht anders, immer wenn man glaubt eine Ahnung zu haben, tauchen neue Möglichkeiten auf. Das macht das Buch ungeheuer spannend, ohne dass man den roten Faden verliert. Susanne Rößner schafft es außerdem wunderbar ihre Protagonisten lebendig werden zu lassen, indem sie interessante Einblicke in ihr Privatleben und in ihre Psyche gibt. Ein rundum gelungener Krimi mit viel Spannung, interessanten Personen und einer wunderbaren Alpenkulisse , der gerne eine Fortsetzung haben darf.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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1 Kommentare zu “Rezension zu Fangermandl von Susanne Rößner”

  1. Liebe Frau Borg,

    ich habe gerade Ihre Rezension zu meinem Krimidebüt gelesen unf freue mich riesig, dass Ihnen „Fangermandl“ so gut gefallen hat! Herzlichen Dank für Ihre wunderbare Rezension!

    Susanne Rößner

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