Rezension zu Tod im Stroh von Susanne Oswald

Noch ein „Landkrimi“ vom Emons Verlag. Diesmal im tiefsten Schwarzwald angesiedelt. Nachdem Mia Sonne von ihrem Freund betrogen wurde, beschließt sie, das ererbte Haus ihrer Oma, in einem bäuerlichen Dorf im Schwarzwald, doch nicht zu verkaufen , sondern selbst zu beziehen, um einen Neuanfang zu starten. Mia ist gelernte Tierpflegerin und will hier einen Tiersalon eröffnen. Gleich nach dem Umzug stolpert sie über eine Leiche in ihrer Scheune und ihr fällt nichts Besseres ein, als diese in der Tiefkühltruhe zu verstecken. So nehmen die Missverständnisse ihren Lauf und Mia stolpert durch die Geschichte, unterstützt von ihren Twitterfreunden. Ich weiß nicht, ob es von der Autorin beabsichtigt war, aber hier wird dem Leser doch sehr treffend vor Augen geführt, welche Banalitäten über Twitter ausgetauscht werden. Zwischen einem neuen Mann in ihrem Leben und einem Auftrag als Kuhfriseurin muss Mia jetzt nur noch herausfinden, wer der Mann in ihrer Tiefkühltruhe ist.

Dies ist eher ein Unterhaltungsroman über das Lieben und Leben von jungen Frauen, als ein Krimi. Susanne Oswalds Schreibstil ist locker und ganz lustig, lässt aber einen Krimifan enttäuscht zurück.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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