Rezension zu Einen Tod musst du sterben von Susanne Mischke

Der fünfte Fall für das Team um Bodo Völxen beginnt mit einer ausgeweideten Leiche, die im Schwarzen Moor bei Hannover gefunden wird. Schnell ist klar, um wen es sich handelt: Johannes Falkenberg, ein Hühnerbauer aus der Gegend. Falkenberg hat nicht wenige Feinde, da er in einige dubiose Geschäfte verwickelt war, aber auch die Tierschutzaktivisten hatten es auf ihn abgesehen und sein Stiefsohn hegt ebenfalls keine freundlichen Gefühle für ihn. Außerdem stellt sich die Frage, warum ihm nach seinem Tod das Herz entfernt wurde. Viel Arbeit für Völxens Team, eine Spur führt sogar bis nach China.

Susanne Mischke hat in ihrem neuen Regionalkrimi wieder viel Lokalkolorit eingebaut, auch wenn man als Leser die Gegend nur flüchtig kennt, gibt es einen hohen Wiedererkennungswert. Die einzelnen Personen des Ermittlersteams sind liebevoll gestaltet und mit viel persönlichem Hintergrund versehen. Susanne Mischke schafft es wunderbar, die vielen verschiedenen Handlungsstränge konstant zu verfolgen und miteinander zu verbinden, ohne dass man als Leser den Überblick verliert. Man kann herrlich miträtseln, ohne die Lösung zu früh zu erkennen. Die Spannung steigert sich kontinuierlich bis zu einem überraschenden Ende. Ein Krimi der, wie die vorhergegangenen, Suchtfaktor auslöst.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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