Rezension zu Erhöre unser Flehen von Susanne Hanika

 

„Aber er war schon praktisch nackert“, trompetete Großmutter. „Er hat nur eine Unterhose ang´habt und ein Unterhemd. Die Unterhose war so eine von Schiesser, Feinripp, eine ganz gute Qualität. Mit einem Eingriff.“ Das hatte sie definitiv nicht von mir.

So und ähnlich geht es in diesem Buch zu. Es ist der vierte Band um die Journalistin Lisa Wild und ihre Großmutter. Diesmal findet Lisa den Tierarzt des Dorfes tot auf dem Kompost, in besagter Unterhose. Ausnahmsweise darf sie ihren Freund Max, den ermittelnden Polizisten, diesmal bei den Ermittlungen unterstützen.

Aber der Todesfall und seine Aufklärung bilden eigentlich nur das Gerüst in diesem überaus witzigen Buch. Die eigenartigen Gespräche der Dorfbewohner und ihre teils sehr skurrilen Charaktere, lassen einen aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommen. Susanne Hanika hat hier einen oberbayerischen Kosmos geschaffen, der voll ist mit Grantlern, Vorurteilen und sehr eigenen Vorstellungen von dem was richtig und falsch ist.

Eine tolle Lektüre zum Entspannen und gute Laune tanken.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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