[>1000 Worte] Rezension zu Der goldene Kompass 2 von Stéphane Melchior und Clément Oubrerie

Nach dem ersten Teil der Graphic Novel Adaption von Philip Pullmans „Der goldene Kompass“ war ich ja doch ziemlich begeistert von dem, was Stéphane Melchior und Clément Oubrerie da geschaffen haben. Auch wenn die Graphic Novel nicht mit dem Original mithalten kann, sie war um Welten besser als die Verfilmung 😀 Daher war ich auch entsprechend gespannt auf den zweiten Teil, denn auch wenn ich seit Jahren weiß, wie die Geschichte um Lyra zu Ende geht, wollte ich wissen, wie die Graphic Novel Adaption weiter umgesetzt wurde.

Und ich muss sagen, auch „Der goldene Kompass 2“ hat mir ziemlich gut gefallen, wenn auch nicht mehr ganz so gut wie „Der goldene Kompass 1“. Ich finde die zeichnerische Umsetzung immer noch gut, aber irgendwie konnte ich mich nach einer Weile einfach nicht mehr so recht mit dem ja doch ziemlich kruden Zeichenstil anfreunden, es war mir nach einer Weile einfach zu viel und ich hätte mir ein paar weichere, detailiertere Bilder gewünscht.

Trotzdem, insgesamt finde ich es sehr gut, was Stéphane Melchior und Clément Oubrerie hier aus dem Roman von Philip Pullman gemacht haben. Klar, einige der Details gehen in der graphischen Umsetzung verloren, aber es sind weniger als man vielleicht erwarten würde und meiner Meinung nach werden die Hauptthemen und die zentralen Charaktere der Vorlage ausgesprochen gut umgesetzt – nur die zauberhafte Atmosphäre. die Philip Pullman mit seinem großartigen Schreibstil in den Romanen erschafft, bleibt hier natürlich leider etwas auf der Strecke.

Alles in allem konnten mich Stéphane Melchior und Clément Oubrerie auch mit „Der goldene Kompass 2“ durchaus überzeugen, ihre Umsetzung des Romans von Philip Pullman ist durchaus gelungen, aber  ganz so gut wie „Der goldene Kompass 1“ hat es mir dann doch nicht mehr gefallen – ich bin trotzdem gespannt auf den dritten Teil der Graphic Novel Adaption! 😉

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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