Rezension zu Neva: Tag der Befreiung von Sara Grant

„Neva: Tag der Befreiung“ enthält zwei Kurzgeschichten aus der selben Welt, in der Sara Grants Roman „Neva“ spielt. Die eine erzählt davon wie Nevas Großmutter Ruth ihren späteren Mann und Nevas Großvater kennen lernt und die andere ist eine Szene aus dem Leben von Xander, dem großen Bruder von Nevas bester Freundin Sanna.

Beide Geschichten sind wirklich nicht mehr als kurze Szenen, ich habe jetzt zwar keine Wortzahl, aber in „Adobe Digital Editions“ wird mir das eBook mit 35 Seiten angezeigt und davon sind 10 nur ‚Drumherumgedöhns‘. Die erste Geschichte, „Befreiungstag“ umfasst hier 14 Seiten, die zweite Geschichte, „Widerstand“, sogar nur 11.

„Befreiungstag“, die Geschichte von Ruth, fand ich wirklich schön und sehr, sehr interessant. Sie gibt einen Einblick in die Vergangenheit, zeigt Nevas Großmutter in dem Alter, in dem auch Neva im Roman ist, und macht dem Leser deutlich, woher Neva ihre rebellische Art hat. Die Geschichte ist wirklich schön geschrieben und hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht. Sie gibt auch einen weiteren Einblick in das Leben der Menschen in Heimatland und war leicht einzuordnen, obwohl es wirklich schon eine ganze Weile her ist, dass ich „Neva“ gelesen habe.

Genau der Punkt hat mir bei der zweiten Kurzgeschichte etwas Probleme bereitet. Zwar war mir auch bei „Befreiungstag“ nicht direkt klar, wo ich die Protagonistin der Geschichte einordnen soll, aber ich konnte das Geschehen sofort einordnen. Bei „Widerstand“ ist mir weder das eine noch das andere gelungen, bevor ich zur ‚Auflösung‘ am Ende der Geschichte gekommen bin. Das ganze wirkte etwas aus dem Zusammenhang gerissen und hat mich so auf Anhieb eher wenig an den Roman erinnert, daher hat mir diese Geschichte nicht ganz so gut gefallen.

Insgesamt finde ich aber beide Geschichten eine sehr schöne Ergänzung und für meinen Geschmack hätten ruhig noch ein paar mehr Geschichten dabei sein können. Für alle, die „Neva“ begeistert hat, sind diese beiden Kurzgeschichten auf jeden Fall eine sehr nette Ergänzung.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Neva: Tag der Befreiung von Sara Grant”

  1. Stimme deiner Rezension voll und ganz zu! 🙂 Habe dem Buch auch vier Sterne gegeben und habe nichts zu deiner Rezension hinzuzufügen. 🙂

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