Rezension zu Better Burger: Für die ganze Familie – mit und ohne Fleisch von Ruben Wester-Ebbinghaus

Burger sind schon eine feine Sache und auch wenn ich für gewöhnlich eher wenig Fleisch esse (vor allem rotes), manchmal packt mich einfach der Heißhunger auf so einen richtig schönen, saftigen Cheeseburger. Und auch Chicken-, Veggie- oder Fishburger sind natürlich nichts, wozu ich nein sagen würde 😉 Und da Burger am besten schmecken, wenn man sie komplett selber macht, hat mich Ruben Wester-Ebbinghaus‘ „Better Burger: Für die ganze Familie – mit und ohne Fleisch“ auch direkt richtig neugierig gemacht.

Leider konnte mich das Buch nur teilweise überzeugen, denn während es ziemlich hübsch daher kommt mit seiner Vielzahl appetitanregender Bilder (leider ist mal wieder bei weitem nicht alles illustriert, für mich immer ein Minuspunkt bei Kochbüchern), und die Rezepte für Burgerpatties/-beläge und Beilagen bieten haufenweise Inspiration, aber einige der Rezepte, besonders die für die Burgerbuns, also Brötchen, sind einfach Schwachsinn – die Mengenangaben machen häufig gar keinen Sinn und der entstehende Teig hat eine unmögliche Konsistenz, sodass man entweder Mehl oder Flüssigkeit zugeben muss – zumindest hatte ich hier einige Probleme, obwohl ich den Mengenangaben genau gefolgt bin.

Trotzdem, die vielen verschiedenen Vorschläge für Burgerpatties – von den verschiedensten Fleisch- und Geflügelsorten, über Fisch und Meeresfrüchte bis hin zu allerlei Vegetarischem -, die Toppings, Beilagen und Saucen bieten massenhaft Inspirationen für das nächste Burgeressen und gleichen die seltsameren, fehlerhafteren Rezepte und die leider teilweise etwas spärliche Bebilderung wieder aus. Insgesamt gibt es daher für „Better Burger“ von Ruben Wester-Ebbinghaus 3 bis 3,5 Sterne – für Leute, die einfach nur auf der Suche nach Ideen sind, sicherlich nicht schlecht, aber so richtig empfehlenswert ist es eben leider auch nicht.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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