Rezension zu Die fünfte Welle von Rick Yancey

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und eigentlich während des Lesens total gefesselt seid, am Ende aber beim besten Willen nicht genau sagen könnt, was ihr von dem Buch haltet, weil ihr überhaupt nicht mehr wisst, was eigentlich der Grund für eure anfängliche Faszination war bzw. ihr die Gründe zwar benennen könnt, aber trotzdem das Gefühl habt, dass mit diesem Eindruck irgendwas nicht gestimmt hat? „Die fünfte Welle“ von Rick Yancey war für mich so ein Buch.

Rick Yanceys Schreibstil hat mir gut gefallen, er lässt sich leicht und flüssig lesen, es kommt schnell eine gewisse „Endzeit-Atmosphäre“ auf, denn auch seine Schilderungen – sowohl des bisherigen Geschehens, der ersten vier Wellen, als auch des aktuellen Geschehens – sind gekonnt und atmosphärisch dicht. Überhaupt hat mich „Die fünfte Welle“ schnell in den Bann der Geschichte ziehen können.

Auch die Figuren fand ich gut, sie sind mir schnell sympathisch gewesen und haben dafür gesorgt, dass ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen konnte und mit ihnen die Schrecken dieser postapokaliptischen, von Aliens invadierten Welt erlebt habe.

Trotzdem, irgendwie passte es rückblickend einfach nicht mehr so ganz. Die Geschichte von Rick Yanceys „Die fünfte Welle“ hinterlässt irgendwie einen negativen Nachgeschmack, den ich mir nicht erklären kann… Aber er ist da. Leider, denn ansonsten war dieser Roman eigentlich ein sehr guter Serienauftakt.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

Alle Beiträge von Rike (Filia Libri) »

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*