Rezension zu Rho Agenda: Das zweite Schiff von Richard Phillips

Ich weiß wirklich nicht so recht was ich von diesem Auftakt von Richard Phillips Serie „Rho Agenda“ halten soll. „Rho Agenda: Das zweite Schiff“ war nicht schlecht, aber irgendwie…

Ich hatte schon einige Probleme überhaupt in die Geschichte hineinzufinden. Ohne genau sagen zu können, woran es lag, fiel es mir einfach schwer eine Verbindung zu dieser Geschichte aufzubauen. Dabei ist Richard Phillips Idee gar nicht so schlecht, die Plotidee hinter dem Auftakt der „Rho Agenda“ ist vielversprechend und faszinierend, kommt aber durch die holprige Umsetzung nicht so recht zur Geltung.

Das liegt vor allem daran, dass sich der gesamte Roman ein wenig so liest, als sei er lediglich ein Prolog, die Zusammenfassung des vorangegangenen Geschehens, das wichtig sein wird für die eigentliche Handlung. Denn ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte in diesem ersten Band so recht ins Rollen kommt, es ist eine gewisse Spannung da, es wird ein gewisser Konflikt aufgebaut, aber es gibt keinen Höhepunkt in der Handlung.

Auch die Charaktere waren mir einerseits, jeder für sich genommen, recht sympathisch, ich fand sie interessant und gut ausgearbeitet, das Drumherum passte aber nicht, die Interaktionen der Jugendlichen wirkten nicht überzeugend und es mangelte an Gefühlen.

Alles in allem ein interessanter aber nicht überzeugender Serienauftakt, der durchaus Potential aufweist, bei dem es aber noch ordentlich an der Umsetzung hapert.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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