Rezension zu Forever: Das ewige Mädchen von Rebecca Hamilton

Die junge Sophia hat es in ihrer Kleinstadt nicht gerade einfach. Denn nicht nur ihre furchtbar christliche Mutter sondern auch der Rest der Gemeinschaft stehen Sophias Wicca-Glauben mehr als nur skeptisch gegenüber. Dass sie auch noch Stimmen hört, macht die ganze Sache nicht besser und treibt die 22-Jährige langsam in den Wahnsinn.

Das ist die Ausgangssituation für Rebecca Hamiltons Serienauftakt „Forever: Das ewige Mädchen“. Und ich muss zugeben, dass mich die Geschichte wirklich positiv überrascht hat. Denn was ich anfänglich für ein 08/15 Urban Fantasy Buch gehalten habe, ist eine wirklich innovative Umsetzung einiger eigentlich schon altbekannter Fantasyelemente.

Das erste Element dieser Geschichte, das mir positiv aufgefallen ist, war Sophias Alter, denn mit 22 ist sie endlich mal keine dieser ewig naiven, völlig unerfahrenen Teenager-Heldinnen, wie man sie in den meisten YA-Urban Fantasy Romanen findet. Dummerweise machen bei Sophia nur die Zahlen und einige äußere Umstände einen Unterschied, von der Persönlichkeit her könnte sie eigentlich auch genau so gut 16-18 oder so sein.

Allerdings soll das jetzt nicht heißen, dass mir Sophia als Protagonistin unsympathisch war. Im Gegenteil, auch wenn sie in vielerlei Hinsicht sehr unentschlossen und unfertig erscheint, ist sie trotzdem sehr liebenswert und sympathisch und es fällt einem als Leser nicht schwer, sich in ihre Situation hineinzuversetzen. Und auch sonst fand ich die einzelnen Figuren sympathisch, auch wenn sie nicht unbedingt aus der Masse hervorstechen.

Alles in allem hat mich Rebecca Hamilton mit ihrem magischen Fantasy-Debüt vor allem durch die innovatiove Umsetzung und die interessanten Geschehnisse und Wendungen im Plot begeistern können, die Figuren waren mir zwar sympathisch aber stellenweise einfach zu durchschnittlich. Trotzdem ein Roman mit sehr viel Potenzial, den ich nur an alle Fantasyfans weiter empfehlen kann.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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