Rezension zu Zauber der Hoffnung von RaeAnne Thayne

So langsam frage ich mich ja, ob es eine der Grundvoraussetzung für diese Art von Büchern ist, dass die Handlung erst quasi qualvoll langsam voranschreitet nur um dann in den letzten zwei, drei Kapiteln geradezu schmerzvoll gerafft zu werden…

Mit „Zauber der Hoffnung“, dem ersten Teil ihrer „Hope’s Crossing“-Serie, konnte mich RaeAnne Thayne leider nur mäßig überzeugen. So lässt sich das Buch wirklich gut lesen, der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Geschichte durchaus humorvoll und romantisch und hat dabei noch so einige dunklere, tragischere Seiten, ein relativ rundes Paket eigentlich, nur wollte der Funke nicht wirklich überspringen.

Gerade zu Beginn der Geschichte hatte ich immer wieder Probleme die Handlungen und vor allem auch die inneren Dialoge der Hauptfiguren wirklich nachzuvollziehen und mich in ihre Situation hineinzuversetzen. Dabei hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich die Geschichte – den zentralen Charakteren sei Dank – auf mehreren Ebenen immer wieder im Kreis dreht und das weckt dann doch das Gefühl, dass die Geschichte nur recht zäh und langsam vor sich hin tröpfelt.

Mein Eindruck von „Zauber der Hoffnung“ war, dass es sich hier nur um ein Buch von vielen dieser Art handelt und dabei nicht unbedingt um eins der Besten. Zwar ist es nicht schlecht geschrieben, ich fand es aber auf Dauer ein wenig langatmig und den „Zauber“ von Hope’s Crossing konnte ich auch nicht spüren.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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