Rezension zu Drei Wünsche: Eine Weihnachtswundergeschichte von Petra Oelker

Mit nur 128 Seiten ist „Drei Wünsche: Eine Weihnachtswundergeschichte“ von Petra Oelker wirklich sehr übersichtlich. Aber das macht meiner Meinung nach bei Weihnachtsgeschichten gar nichts, die dürfen ruhig auch mal kurz sein, wenn sie denn nur entsprechend weihnachtlich sind. Und das ist dieses Büchlein definitiv.

Denn mit „Drei Wünsche“ entführt die Autorin ihre Leser in das Hamburg des Jahres 1773, genau genommen auf den Weihnachtsmarkt des Hamburger Doms. Dort machen sich drei ganz unterschiedliche Frauen Gedanken über ihr Leben und ihre Weihnachtswünsche. Denn sie alle, Theda, Madame Augusta und Elsi, haben ein Problem und einen damit verbundenen Herzenswunsch, von den sie hoffen, dass er an Weihnachten vielleicht doch in Erfüllung geht.

Trotz des so geringen Umfangs dieses Büchleins schafft es Petra Oelker nicht nur die Weihnachtswünsche der drei Frauen zu einer anrührenden, weihnachtlichen Geschichte zu verweben, sondern auch ihre Figuren, deren Leben und das historische Hamburg zum Leben zu erwecken. Gerade an letzterem ist Illustratorin Andrea Offermann nicht ganz unschuldig, denn ihre zauberhaften Bilder verleihen der Geschichte noch einmal etwas ganz besonders.

Alles in allem ist „Drei Wünsche: Eine Weihnachtswundergeschichte“ von Petra Oelker ein wundervolles, ganz ruhiges aber sehr schönes Weihnachtsbuch, das ich nur empfehlen kann!

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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