Rezension zu Die Orpheus-Prophezeiung von Oliver Buslau

Zugegeben, Thriller sind eigentlich nicht wirklich meins. Aber bei diesem Exemplar von Oliver Buslau bin ich einfach immer und immer wieder an Cover und Inhaltsangabe hängen geblieben und das solange, bis ich dann doch nicht mehr widerstehen konnte.

Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen, ich habe das Gefühl, dass jede Beschreibung, die über die offizielle Inhaltsangabe hinausgeht, schon zu viel voraus nimmt und damit die Spannung ruiniert. Aber es geht um Musik, um Verschwörungen und Geheimgesellschaften. Eine spannende Mischung, die nicht nur (aber auf jeden Fall auch) für Musikfans geeignet ist.

Buslau schafft eine detaillierte Geschichte, in deren Verlauf der Autor nicht nur eine wahnsinnige Spannung aufbaut, sondern auch immer wieder wahnsinnig interessante Einblicke in das Musikbusiness liefert. Der Erzählstil ist flüssig und fesselnd, die Handlung ein faszinierendes Netz aus facettenreichen Charakteren und deren Verstrickungen.

Alles in allem hat „Die Orpheus Prophezeiung“ mir, als jemandem der mit Thrillern für gewöhnlich gar nichts anfangen kann, ausgesprochen gut gefallen und ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Den einen Stern Abzug gibt es nicht wegen irgendeiner Schwäche des Buchs, sondern weil es mir dann doch nicht so leicht gefallen ist, mich in dieses fremde Genre hineinzulesen.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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