Rezension zu Der Tag, an dem meine Schwester zur Dämonin wurde von Olga Krouk

Olga Krouk - Der Tag, an dem meine Schwester zur DämoninAdd on GoodReadsOlga Krouk – Der Tag, an dem meine Schwester zur Dämonin wurde
 
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
ISBN: 978-3453528604
 
 
[mygenres]  
 
 

Wenn Liebe dich ins magische Dunkel führt

Als Zarah eine geheime Aktion zur Rettung einer menschlichen Familie durchführt, weiß sie, dass sie mit dem Feuer spielt. Denn wenn ihre Organisation herausfindet, was sie tut, gibt es Ärger. Diesmal endet ihr Kampf im Desaster: Ein dunkles Wesen raubt das Herz der Mutter und Ash, Zarahs dämonischer und einziger Freund, verschwindet spurlos. In einer Welt, in der die Membran zerstört wurde, die einst die dämonische Parallelwelt in Grenzen hielt, ist es besser, ein Dämon zu sein. Doch welches Geheimnis verbirgt Zarah und welches ihre menschliche Zwillingsschwester Enya?

 
 
Meinung:
 
98 Jahre ist es her, dass die Welt unter gegangen ist. Seitdem leben Engel, Dämonen und Menschen gemeinsam auf der Erde. Die Menschen befinden sich dabei nicht unbedingt in der besten Lage, denn unter den Dämonen haben sie rein gar nichts zu sagen. Einer dieser Dämonen ist die junge Zarah, die sich in einem großen inneren Konflikt befindet, da sie den Menschen einerseits helfen möchte, andererseits aber auch nicht so wirklich ihrem Dämonendasein ausweichen kann.

Ich hatte einige Probleme mit Zarah. Mir ist es zu Beginn des Buchs sehr schwer gefallen, mich irgendwie mit ihr zu identifizieren und mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Zwar ist sie unglaublich faszinierend, gerade dadurch, dass sie sehr realistisch und fassettenreich gestaltet wurde, aber irgendwie bin ich einfach nicht mit ihr warm geworden. Erst nach einigen Kapiteln konnte ich so langsam etwas mit mir anfangen, was mir den Einstieg in die Geschichte wirklich nicht leicht gemacht hat.

Was mich hingegen sehr begeistert hat, waren die anderen Charaktere, die – ebenso wie Zarah – sehr detailliert und dreidimensional entwickelt waren und, vor allen Dingen, die Stimmung, die in diesem Roman vorherrschte. Denn die war düster und geheimnisvoll und daher durch und durch faszinierend. Ganz toll gemacht und für mich wirklich sehr angenehm und fesselnd zu lesen.
 
 


 
 
4 Sterne - Sehr gut

 
 
Die Autorin
 
Olga A. Krouk, 1981 in Moskau geboren, zog als Kind in die Ukraine und später nach St. Petersburg, wo sie als Jugendliche erste Geschichten schrieb. 2001 ging sie – den Kopf voller Romanideen – nach Berlin. Heute lebt die Autorin in Schleswig-Holstein und erzählt dunkle Geschichten über Hamburg.
 
 

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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