Rezension zu Schattenblüte: Die Wächter von Nora Melling

Nora Melling - Schattenblüte: Die WächterAdd on GoodReadsNora Melling – Schattenblüte: Die Wächter
 
Verlag: Rowohlt Polaris
Format: Taschenbuch
Seiten: 316
ISBN: 978-3862520107
 
 

[mygenres] Band 2 der Serie „Schattenblüte“
 
 
 

Ein uralter Kampf. Eine unsterbliche Liebe.

Silvester in Berlin. Noch einmal sind Luisa und Thursen zurückgekehrt in den Wald. Dorthin, wo ihre Liebe begann, als Thursen noch ein Werwolf war. Luisa möchte den Tod ihres Bruders hinter sich lassen, endlich wieder glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt sie ein: Während überall ausgelassen gefeiert wird, stoßen sie auf eine übel zugerichtete Leiche. Thursen weiß sofort: Dafür ist einer der Wölfe aus seinem alten Rudel verantwortlich. Während er immer öfter im Wald verschwindet, bleibt Luisa allein zurück. Dann lernt sie Elias kennen. Ist ihre Liebe zu Thursen stark genug?
Luisa ahnt nicht, dass Thursen und Elias ein schreckliches Geheimnis verbindet …

 
 
Meinung:
 
So ganz konnte „Die Wächter“ leider nicht mit meinen Erwartungen mithalten. Zwar war auch der erste Band schon nicht unbedingt ein absolutes Highlight für mich, aber ich fand die Art, wie die Autorin hier mit dem Thema Werwölfe umgegangen ist ganz interessant und Mellings Schreibstil war faszinierend, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig.

Leider konnte die Fortsetzung nicht das volle Potential des ersten Bandes ausnutzen. Ich hatte gehofft, die Lücken, die sich nach dem Lesen des ersten Bandes ergeben hatten, würden hier geschlossen werden, aber da gab es nicht viel. Stattdessen gab es neue phantastische Elemente, die zwar ebenso interessant umgesetzt wurden, wie das Grundmotiv, Werwölfe, für mich allerdings ebenso viele Lücken aufwiesen. Leider.

Dadurch und in Kombination mit Mellings Schreibstil, der wirklich recht ungewöhnlich ist, zwar sehr poetisch und tiefgründig ist, dabei aber auch ungewöhnlich kurz und hart, war es stellenweise sehr schwierig für mich, mich wirklich auf die Geschichte einzulassen, sodass ich immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen wurde.

Die Charaktere allerdings fand ich hier sehr gut umgesetzt. Die Entwicklung der individuellen Charaktere von Luisa und Thursen war sehr realistisch umgesetzt und auch die Entwicklung ihrer Beziehung war wirklich sehr gut beschrieben, äußerst passend wenn man das Geschehen im letzten Roman bedenkt. Die Einführung einiger neuer Charaktere hingegen… Nun ja, die wirkte teilweise deutlich weniger flüssig und sehr viel erzwungener, was mir teilweise auch das Lesen erschwert hat.

Insgesamt ist „Die Wächter“ zwar nicht schlecht, hat mich allerdings etwas enttäuscht und nun ja… Es war einfach nicht so ganz meins.
 
 


 
 
Mit herzlichem Dank an den Rowohlt Polaris Verlag, der so freundlich war, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen
rowohlt polaris
 
 
3 Sterne - Okay

 
 
Die Autorin
 
Ein gelber Filzstift war Auslöser für Nora Melling mit dem Schreiben zu beginnen. Einen solchen bekam sie als kleines Mädchen geschenkt und die Geschichte, ob es wohl möglich ist, damit seine Haare gelb zu färben, war so spannend, dass sie sie aufschreiben musste.

Fortan überlegte sich die in Hamburg geborene Autorin ständig Geschichten und machte nur selten Pausen. Eine kaufmännische Ausbildung und ein Umzug zum Studium nach Berlin prägten ihren weiteren Lebensweg. Auch heute lebt sie noch in Berlin, zusammen mit ihrem Mann und ihren 4 Kindern.
 
 

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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