Rezension zu Ich hätte gerne eine LSD-Leuchte von NEON (Hrsg.)

Nach „Unnützes Wissen: Tiere“ von NEON, das ich ganz witzig – wenn auch, wie der Name schon sagt – recht unnütz fand, dachte ich, ich versuch mich mal an noch einem der von NEON herausgegebenen Bücher: „Ich hätte gerne eine LSD-Leuchte“.

In diesem Büchlein enthalten sind auf knapp 200 Seiten 555 Beiträge aus der NEON-Rubrik „Deutsche Geschichten“. Haarsträubende, unsinnige und witzige Aussprüche, die irgendwer irgendwo einmal aufgeschnappt hat – und die man größtenteils so oder so ähnlich auch schon mal irgendwo irgendwann gehört hat.

Das macht das Buch leider dann wieder zu großen Teilen recht unspannend, da man eben vieles schon von irgendwoher kennt, einiges ist auch wirklich ziemlich flach, es fehlt die direkte Situationskomik, die diese Äußerungen ursprünglich so amüsant gemacht hat.

So sind zwar immer noch einige amüsante oder auch haarsträubende Beiträge dabei, das Buch war allerdings nicht das, was ich mir so wirklich erhofft hatte. Schade, „Ich hätte gerne eine LSD-Leuchte“ enthält zwar einige Highlights, ist im großen oder ganzen aber nichts, was man nicht jeden Tag in Bus oder Bahn oder sonst wo im öffentlichen Leben selbst erleben könnte.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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