Rezension zu Das Haus am Königsforst von Myriane Angelowski

Die Musiklehrerin Rendel Sukowa wird erstochen in ihrem Haus gefunden. Die Kommissarinnen Lou Vanheyden und Maline Brass ermitteln in diesem Fall und stoßen gleich auf mehrere Verdächtige. Da ist einmal der Sohn der Ermordeten, der in Geldnöten steckt und Streit mit seiner Mutter hatte. Außerdem führen die Spuren zu einer Familie, die abgeschottet am Rande des Königsforstes lebt und deren Sohn Levi Klavierunterricht bei Rendel Sukowa hatte. Doch während die beiden Kommissarinnen den Fall schnell gelöst haben, übersehen sie die schwierige Situation in der Levi mit seiner Familie lebt und reagieren fast zu spät als die Ereignisse dort eskalieren.

Myriane Angelowski hat hier einen überzeugenden Krimi geschrieben, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Die Protagonisten sind sehr einfühlsam aufgebaut, man bekommt einen guten Einblick in ihre psychische Verfassung und kann das Geschehen gut nachvollziehen. Die Spannung wird kontinuierlich gesteigert und im logischen Aufbau gibt es keine Brüche. Aber dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern hat auch eine sehr bedrückende Seite und mahnt den Leser bei Problemen Anderer nicht weg zu schauen. Sehr empfehlenswert.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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