Rezension zu Herzblut: Wenn die Nacht stirbt von Melissa Darnell

Der erste Band von Melissa Darnells „Herzblut“-Serie konnte mich ja wider Erwarten positiv überraschen während der zweite Band irgendwie zäh und Kaugummi-artig war – typischer Mittelband einer Trilogie, der mehr Lückenfüller als Handlungsträger ist. Daher hatte ich nun natürlich die Hoffnung, dass es in Band drei, „Herzblut: Wenn die Nacht stirbt“ wieder weniger zäh zugeht.

Und an sich tut es das auch. Dafür hat Teil drei so einige andere Schwächen. So kehren Savannah und Tristan einfach wieder in ihren Alltag zurück, so als wäre nie wirklich etwas gewesen – Savannah tritt sogar wieder den Charmers bei. Und das konnte ich einfach nicht so richtig nachvollziehen, es hat sich falsch und der Situation unangemessen angefühlt.

Auch die Actionszenen fand ich irgendwie… etwas „too much“. Sie waren stellenweise wirklich übermäßig blutrünstig, es sterben massenweise Leute und irgendwie werden alle in die Kämpfe mit hinein gezogen. Für meinen Geschmack etwas übertrieben und stellenweise wirkte es auch ein wenig gewollt.

Alles in allem konnte mich Melissa Darnell mit „Herzblutt: Wenn die Nacht stirbt“ trotzdem wieder sehr gut unterhalten, auch wenn das Ende ein wenig arg kitschig ist. Trotzdem ein ganz guter Abschluss für eine unterhaltsame, wenn auch teilweise etwas flache Trilogie.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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