Rezension zu Endless von Meg Cabot

Das erste Buch aus dieser Reihe, „Endless“, hat mir eigentlich wirklich gut gefallen. Dieses hier war mehr so eine Art Reinfall…

Dem Buch fehlte so ziemlich alles, was mir am ersten Buch so gut gefallen hat: Witz, Spannung und das romantische Knistern zwischen Meena und Lucien. Nichts davon ist mehr da, bzw. es ist allerhöchstens noch in Ansätzen vorhanden, wodurch das Buch nicht eben spannend wird.

Auch die Handlung plätschert nur leise vor sich hin, ein wenig wirkt es so, als hätte Frau Cabot selbst nicht ganz gewusst, worauf sie eigentlich letzten Endes hinauswollte, sodass der ganze Plot etwas schwammig bleibt und die meiste Zeit über ziemlich zäh ist.

Das größte Problem sind allerdings die Charaktere, allen voran Meena: Denn die ist plötzlich die meiste Zeit über einfach nur nervig. Nichts ist mehr von der flippigen, aufmüpfigen und vorlauten Frau geblieben, plötzlich heult sie die Hälfte der Zeit nur noch und ist wie eine dieser 08/15 Mary Janes, die dahin schmelzen, sobald ihr Kerl in der Nähe ist, ganz egal was für Scheiße er gebaut hat. Grauenhaft.

Es gab zwar auch ein paar Sachen die mich positiv überrascht haben, einige Dinge, wo dem Leser ein anderer Einblick in Dinge gewährt wurde, die man aus dem ersten Band schon kannte, bzw. wo andere Seiten von manchen Charakteren gezeigt wurden, allerdings konnten auch die nicht aufwiegen, dass der Rest so den Berg hinunter gegangen ist.

Insgesamt ist das Buch zwar lesbar, aber im Vergleich zu Band 1 ist es einfach ziemlich schwach.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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