Rezension zu Herrschaftszeiten! von Martina Schmid

Sofie kehrt nach 20 Jahren der Großstadt und einer gescheiterten Beziehung den Rücken und kehrt in ihr Heimatdorf in der Oberpfalz zurück. Mit Maria ihrer ehemals besten Freundin wird sie Zeuge, wie ein Autowrack aus der Donau gezogen wird. Kurze Zeit später graben Marias Hunde im Wald eine skelettierte Leiche aus. Gibt es einen Zusammenhang? Maria ist fest davon überzeugt, vor allem nachdem sie noch eine Wahrsagerin aufgesucht hat, und und so stochert sie ein wenig in der Vergangenheit herum.

Na ja, hört sich nicht so prickelnd an und ist es auch nicht. Selten habe ich einen so schlecht recherchierten Krimi gelesen. Die Protagonisten haben sind vollkommen eindimensional, fast leblos,man erfährt so gut wie nichts über ihre Gefühle oder Beweggründe. Das Bisschen was man erfährt, reicht nicht aus, um als Leser Anti- oder Sympathie zu entwickeln. Der Handlung selbst fehlt die Spannung, die Täter entlarven sich nach und nach selber, ohne dass sich dem Leser die Beweggründe für die Tat offenbaren. Die Polizei wird ständig mit neuen Hinweisen und Geständnissen versorgt, tut aber nichts, zumindest erfährt man nichts davon. Alles in allem eine langweilige und unglaubwürdige Geschichte.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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