Rezension zu Der Torwächter: Die verlorene Stadt von Markus Stromiedel

Markus Stromiedel - Der Torwächter: Die verlorene StadtLovelyBooks - In dein Regal stellenMarkus Stromiedel – Der Torwächter: Die verlorene Stadt
 
Verlag: Dressler
Format: Gebunden
Seiten: 286
ISBN: 978-3791519449
 
 

[mygenres] Band 2 der Serie „Der Torwächter“
 
 
 

Simon ist durch das Weltentor in eine Welt gelangt, die auf merkwürdige Weise seiner eigenen gleicht und doch vollkommen anders ist. Hier trifft er zu seinem Erstaunen auf Ira oder zumindest auf ein Mädchen, das so aussieht und sich so benimmt wie die Ira, die er kennt. Doch kann Simon dieser anderen Ira und ihren Freunden trauen? Denn Freunde braucht er unbedingt: Drhan, der Fürst der dunklen Macht, ist Simon dicht auf den Fersen, während Simon versuchen muss, seinen Großvater zu finden. Zusammen mit der Gestaltwandlerein Ashakida macht sich Simon auf den Weg, und der führt die beiden mitten in das Herz der Finsternis.

 
 
Meinung:
 
Auch bei diesem Buch handelt es wieder um den zweiten Teil einer Serie, zu deren ersten Band es hier keine Rezension gibt, allerdings habe ich zum ersten Teil, „Der Turmwächter“, auch nicht allzu viel zu sagen, was sich nicht sowieso in dieser Rezension hier wiederholen wird, daher: Denkt euch einfach immer wenn vom Titel die Rede ist den „Die verlorene Stadt“-Teil weg und ihr wisst, was ich vom ersten Band gehalten habe 😉

Denn Teil zwei in Markus Stromiedels Kinder-/Jugendbuchserie steht dem ersten Band meiner Meinung nach in absolut nichts nach. Die Geschichte, die sich an Leser ab 11 Jahren richtet, allerdings auch durchaus ältere Leseratten leicht in ihren Bann ziehen kann, ist abenteuerlich und spannend, sodass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.

Simon, der Held der „Torwächter“-Reihe ist sympathisch und es ist mir sehr, sehr leicht gefallen mich mit ihm zu identifizieren und mich an seiner Seite ins Abenteuer zu stürzen. Auch die anderen Figuren in dieser Geschichte glänzen durch ihre Originalität, ihr Facettenreichtum und, gerade in diesem Band, auch durch viele feine, kleine Details.

Überhaupt ist es gerade die Individualität und die ausgefallenen Ideen, die mich an dieser Serie so begeistern. Natürlich, den meisten Elementen wird man irgendwo schon einmal über den Weg gelaufen sein, aber sie sind hier so einfallsreich und innovativ umgesetzt, dass sie etwas ganz Neues ergeben, dessen Erkundung einem als Leser wirklich viel Spaß macht.

Auch Stromiedels Schreibstil ist sehr angenehm. Leicht und flüssig zu lesen ist er auch für jüngere Leseratten kein Hindernis, wirkt dabei aber nicht etwa kindisch oder zu simpel, sondern passt einfach zur Geschichte und rundet die spannende Handlung und die liebenswerten Charaktere hervorragend ab.

Zwei kleinere Dinge gab es dann aber doch, die mich an diesem zweiten Band minimal gestört haben: Zum einen ist mir der Einstieg in das Buch nicht ganz so leicht gefallen, wie erhofft, da es doch etwas her ist, seit ich den ersten Band gelesen habe und die Handlung wirklich nahtlos anknüpft – hier wären ein paar kleine Gedächtnisstützen nicht verkehrt gewesen – und, und das war für mich persönlich eigentlich kein Problem, könnte aber gerade für jüngere Leser eins sein, ich fand, dass sowohl Handlung als auch Stil nicht mehr zu 100% so kindgerecht waren, wie im ersten Band.

Trotzdem gibt es, alles in allem, fünf Sterne für dieses Buch und eine dicke, dicke Empfehlung an kleine und große Leseratten!
 
 


 
 
Mit herzlichem Dank an den Dressler Verlag, der so freundlich war, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen
Dressler
 
 
5 Sterne - Super

 
 
Der Autor
 
Markus Stromiedel hat schon als Kind davon geträumt, irgendwann einmal eine Tür zu öffnen, hindurchzugehen und sich plötzlich in einer neuen fremden Welt wiederzufinden. Aber er musste erst die Schulzeit, seine Ausbildung zum Journalisten und sein Studium abwarten, bis ihm das gelang: Sein erstes Drehbuch entwarf er mit fast 30 Jahren. Seither schreibt Markus Stromiedel vor allem Krimis für das Fernsehen. Aus seiner Feder stammt zum Beispiel die Figur des Kieler Tatort-Kommissar Klaus Borowski. Seit einigen Jahren schreibt Markus Stromiedel auch als Buchautor erfolgreiche Thriller für Erwachsene. „Der Torwächter“ ist sein erstes Buch für jüngere Leser – wieder ein Schritt in eine neue aufregende Welt. Wenn Markus Stromiedel nicht in fremden Welten unterwegs ist, lebt er mit seiner Familie in Bonn.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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