Rezension zu Die Erben der alten Zeit: Der Thul von Marita Sydow Hamann

Nachdem mich Marita Sydow Hamann mit dem ersten Band ihrer „Die Erben der alten Zeit“-Serie, „Das Amulett“, bereits vollauf hatte begeistern können, war ich wirklich sehr gespannt auf diesen zweiten Teil. Und „Der Thul“ hat meine Erwartungen nicht enttäuscht.

Erneut schafft die Autorin hier eine fantastische, vielschichtige Geschichte rund um nordische Mythologie im weitesten Sinne und bestückt diese mit einer Reihe faszinierender, facettenreicher Charaktere. Dabei entsteht ein Geflecht von Handlungssträngen und -ebenen, dass mich schnell wieder in seinen Bann ziehen konnte, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, bis ich wieder so richtig in der Handlung drin war.

Dafür hat es die Handlung dann auch so richtig in sich. Im Zentrum steht nach wie vor die mittlerweile 14-jährige Charlie, aber auch die anderen Figuren bekommen genügend Raum zugestanden, um sich zu entfalten und zu entwickeln und es gibt einige durchaus überraschende Entwicklungen, die richtig Schwung in die Geschichte bringen.

So ist dieser zweite Teil nicht weniger fesselnd und actionreich als der erste. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und zum Ende hin gibt es Entwicklungen, die die Vorfreude auf den dritten und abschließenden Band noch einmal deutlich steigern. Die rundum gelungene Fortsetzung einer absolut fantastischen Serie, ein Muss für alle Fans von Fantasy mit einem Touch nordischer Mythologie!

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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