Rezension zu Blutspur unter fetten Hennen von Marina Barth

„Unter Fettenhennen“ ist eine Kölner Gasse in der Nähe des Domes. Hier findet sich die erste Spur zur ersten Toten. Doch es werden immer mehr, und zu viele davon wurden mit der gleichen Waffe erschossen. Auch scheinbare Unfälle häufen sich plötzlich und das alles mitten im schönsten „Kölner Klüngel“ rund um den U-Bahnbau, von dem man auch als Nichtkölner gehört haben muss. (Man denke nur an den Einsturz des Stadtarchives.) Kommissarin und Ex-Punkerin Eva Balsereit und ihr, wie aus dem Ei gepellter, Assistent Michael Stefan stochern im Nebel, verfolgen viele Spuren, von denen die meisten im Sande verlaufen, bis ihnen der Zufall zu Hilfe kommt.

Marina Barth ist Kabarettistin und entsprechend frech und witzig sind ihre Dialoge und die Gedanken ihrer Hauptfigur Eva zum Fall, zum Leben und zu Köln. Etwas schwierig fand ich es, mich in der Geschichte zurecht zu finden, zu viele Tote, zu viele Spuren in alle Himmelsrichtungen und zu viele dubiose Hintermänner. Es war nicht einfach, den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren.

Trotzdem überwiegt das Vergnügen Marina Barths Ausführungen zu folgen, die mit viel Witz, Ironie und Liebe zu Köln geschrieben sind.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

Alle Beiträge von ChristineBorg »

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*