Rezension zu Hochzeitsglocken von Margit Kruse

Margarete Sommerfeld langweilt sich. Ihre Mutter hat sie zu einer Kaffeefahrt eingeladen und jetzt sitzt sie zwischen singenden Rentnern im Bus. Da erkennt sie in einem der Teilnehmer, ihren ehemaligen Klassenkameraden Harald Kleinschnittger, der sich den anwesenden begüterten Damen allerdings als Simon von Brehden vorstellt. Aus dem ehemals pummeligen Schuljungen ist ein attraktiver Mann geworden. Neugierig, wie Margarete nun mal ist, stellt sie ihn zur Rede und verliebt sich in ihn. Doch ihre beginnende Beziehung hat kaum Zeit sich zu entwickeln, da findet Margarete Harald tot in seinem Heizungskeller.

Zum dritten Mal, nach „Eisaugen“ und „Zechenbrand“, lässt Margit Kruse ihre sympathische Hobbyermittlerin zur Tat schreiten. Sie schafft es wunderbar, die Eigenarten des Ruhrpotts und ihrer Bewohner zu Papier zu bringen. Jeder, der das Ruhrgebiet mag, sollte sich diese Bücher, die durchaus auch jedes für sich gelesen werden können, auf keinen Fall entgehen lassen.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die sich zuerst mit Margaretes und Haralds Kennenlernen und seinem Tod, dann mit Haralds Vorleben und schließlich mit Margaretes Ermittlungen befassen. So hat der Leser genug Gelegenheit und Fakten um seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

Gerne würde ich noch mehr von Margarete Sommerfeld lesen!

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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1 Kommentare zu “Rezension zu Hochzeitsglocken von Margit Kruse”

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