Rezension zu Motten tragen keinen Helm von Maren Elbrechtz

Ich muss ja sagen, die Romane aus dem Ulrike Helmer Verlag sind schon fast zu gut, um wahr zu sein. Bislang ist mir noch keiner untergekommen, der nicht wenigstens 4 Sterne wert gewesen wäre und selbst die, denen ich auf den ersten Seiten eher skeptisch gegenüber stand, haben sich, nach etwas Zeit zum Einlesen/-gewöhnen als solide Unterhaltungsgaranten erwiesen, so auch Maren Elbrechtz‘ „Motten tragen keinen Helm“.

Suza Schimmer ist, gelinde gesagt, chaotisch und dass sie für ihre große Liebe nicht mehr war, als eine einfache Affäre, die nun vorbei ist, macht die Sache nicht besser. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte anfangs Probleme mit Suza und ihrer irgendwie widerspenstigen, unzugänglichen und auf Anhieb auch erstmal wenig sympathischen Art. Nach und nach aber wächst sie einem mit ihrer selbstironischen Art ans Herz und zieht einen immer tiefer in ihre Geschichte.

So konnte mich Maren Elbrechtz mit „Motten tragen keinen Helm“ trotz anfänglicher Zweifel letztendlich doch voll und ganz für sich begeistern. Diese Geschichte vom Verlassenwerden wirkt wie aus dem echten Leben gegriffen und hat dabei so einen herrlich skurrilen und selbstkritischen Humor, dass es mir doch großen Spaß gemacht hat, den Roman zu lesen – eine dicke Empfehlung daher für ein weiteres Highlight aus dem Ulrike Helmer Verlag! 🙂

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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