Rezension zu Die Krieger der Königin von L.J. McDonald

Buchkritik:

Fantasy vom Feinsten, das ist L.J. McDonalds Debütroman „Die Krieger der Königin“, in der die Autorin sprachgewandt und detailverliebt eine Welt erschafft, in der die Menschen mittels magischer Rituale sogenannte Sylphen aus einer anderen Welt in ihre locken und an sich binden. Dabei gibt es sechs Arten von Sylphen, die Elementarsylphen (Feuer, Wasser, Luft und Erde) sowie Heiler und Krieger.

Die Krieger sind dabei die gefährlichsten Sylphen, denn sie können ohne große Anstrengung ganze Städte zerstören und ihr Hass gegenüber den Menschen ist unglaublich, nur die Meister, an die sie gebunden sind, halten sie unter Kontrolle. Diese Kriegsylphen werden mit Hilfe eines Jungfrauenopfers beschworen und als solches soll die junge Solie enden, und zwar bei der Beschwörung des Kriegers, der an den Kronprinzen Eferems gebunden werden soll.

Doch Solie hat nicht vor sich auf einem Steinaltar von einem verweichlichten Prinzlein hinrichten zu lassen und es kommt während der Beschwörung zu einem Handgemenge, das nicht nur mit dem Tod des Kronprinzen endet, sondern auch damit, dass Solie den beschworenen Krieger an sich selbst gebunden hat.

Und damit macht Solie sich selbst schnell zur gefährlichsten Frau des Königreichs, denn sie weiß nichts von den Regeln, mit denen die Männer des Königs ihre Sylphen bändigen und kommt so einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur…

„Die Krieger der Königin“ hat alles, was ein gutes Fantasybuch haben muss: eine tolle Grundidee, einen fesselnden, detailreichen und liebevollen Schreibstil, einen überraschenden und abwechslungsreichen Plot und etwas Romantik mit einer Spur Erotik (weshalb das Buch wohl eher etwas ältere Leserinnen begeistern dürfte). Ich kann eigentlich nur sagen, dass mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugt hat und ich gespannt auf die nächstes Jahr erscheinende Fortsetzung warte.

Fazit:

Ein Muss für High-Fantasy-Leserinnen!

Das Cover:

Viel zu sagen gibt es dazu jetzt nicht unbedingt. Das Cover ist okay, es passt halbwegs zur Geschichte, aber wirklich toll finde ich es jetzt auch nicht…

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Die Krieger der Königin von L.J. McDonald”

  1. Na da freu ich mich schon drauf. Ich darf es auch demnächst lesen. Ich hab mich übrigens grad gewundert, wieso ich noch nicht als Leserin eingetragen war. Naja, schnell nachgeholt 🙂
    Liebe Grüße

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