Rezension zu Die Krieger der Königin: Falkenherz von L.J. McDonald

Buchkritik:

Bereits mit ihrem Debüt-Roman „Die Krieger der Königin“ hat L. J. McDonald mich absolut begeistern können und das, wo ich eigentlich gar kein Fan von erotisch-angehauchter Fantasy bin. Und auch mit ihrem zweiten Roman hat sie mich überzeugen können.

„Die Krieger der Königin: Falkenherz“ ist keine direkte Fortsetzung des ersten Romans und schließt weder direkt an ihn an, noch stellt er dieselben Charaktere in den Mittelpunkt und ist daher auch ohne Kenntnisse des ersten Buchs verständlich, wobei es sich trotzdem empfiehlt „Die Krieger der Königin“ zuerst zu lesen.

Zentrum des Buchs sind Lizzy, die Tochter des aus „Die Krieger der Königin“ bereits bekannten Leons, und dem Sylphen Ril, der uns, genau wie sein Meister Leon ebenfalls noch aus dem ersten Band in Erinnerung ist.

Während mich L.J. McDonalds erster Roman vor allem dank seiner fantastischen neuen Ideen begeistern konnte, kann „Die Krieger der Königin: Falkenherz“ da natürlich nicht mehr mithalten, immerhin spielt er in der gleichen Welt, wie sein Vorgänger. Nichtsdestotrotz wartet auch dieses Buch immer noch mit einer Vielzahl an Überraschungen auf und ist keinesfalls vorhersehbar. Das ist wohl vor allem auch dem Wechsel der Hauptcharaktere zu verdanken, denn mit Lizzy, die so ganz anders ist als Solie aus dem ersten Band, kommt frischer Wind auf und der Leser muss die junge Protagonistin erst einmal kennen lernen. Und dazu kommt, dass McDonald uns eine ganz andere Seite der Welt, die sie geschaffen hat, zeigt, sodass auch durch die neue Kultur immer wieder Überraschungen auf den Leser warten.

Und auch sprachlich kann L.J. McDonald mit diesem Werk glänzen, denn während man beim Lesen von „Die Krieger der Königin“ hin und wieder über die eine oder andere sprachliche Unebenheit gestolpert ist, ist davon in „Die Krieger der Königin: Falkenherz“ gar nichts mehr zu finden und das Buch liest sich glatt in einem Rutsch durch.

Anders kann man es auch gar nicht lesen, denn L.J. McDonald schildert Lizzys, Rils und Leons Erlebnisse mit so einer bildgewaltigen Sprache und einer fesselnden und tiefgängigen Geschichte, dass man das Buch gar nicht bei Seite legen kann, bis man alle knapp 400 Seiten durch hat.

Fazit:

Auch wenn „Die Krieger der Königin: Falkenherz“ nicht mit Band 1 mithalten kann, was den Überraschungsfaktor und die neuen Ideen angeht, ist es trotzdem genauso lesenswert, wie sein Vorgänger.

Das Cover:

Irgendwie ist dieses Cover gleichzeitig auffällig und zurückhaltend und es passt auf jeden Fall gut zum ersten Band.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Die Krieger der Königin: Falkenherz von L.J. McDonald”

  1. Mir hat dieser 2. Teil der Reihe auch sehr gut gefallen und ich kann dir nur zustimmen! Er war zwar nicht so eine Überraschung wie Teil 1, aber durch diese ganz andere Gesellschaft, die wir hier kennen lernen doch neu und entdeckungswert. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr auf Band 3 und darauf, Solie und Hedu wieder zu sehen 🙂
    liebe Grüße

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