Rezension zu Die Nacht der Wintersonnenwende von Lisa J. Smith

Lisa J. Smith - Die Nacht der WintersonnenwendeLovelyBooks - In dein Regal stellenLisa J. Smith – Die Nacht der Wintersonnenwende
 
Originaltitel: The Night of the Solstice
Verlag: cbt
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
ISBN: 978-3570380192
 
 

[mygenres] Band 1 der Serie „Wildworld“
 
 

Willkommen in Wildworld – im Reich der Magie, der Mythen und des Bösen …

Einst bewachte die Hexenmeisterin Morgana Shee den Übergang zwischen der Erde und der Wildworld – einer magischen Parallelwelt. Doch jetzt hat es der böse Zauberer Cadal Forge geschafft, Morgana zu überlisten und gefangen zu nehmen, um endlich die Weltherrschaft an sich zu reißen. Für die Geschwister Claudia, Alys, Charles und Janie der Beginn eines atemberaubenden Wettlaufs gegen die Zeit – denn sie sind die Einzigen, die Cadal daran hindern können! Dazu müssen sie in die Wildworld reisen, wo sie ein fantastisches Abenteuer erwartet …

 
 
Meinung:
 
Alles, was ich bislang von Lisa J. Smith gelesen habe, hat mir ehrlich gesagt nicht wirklich begeistern können, was hauptsächlich an den zumeist schrecklich klischeehaften Liebesgeschichten lag, die sich so sehr in den Vordergrund gerückt haben, dass man von der restlichen Geschichte kaum noch etwas mitbekommen hat. Deshalb war ich doch auch erst skeptisch, als ich „Die Nacht der Wintersonnenwende“ entdeckt habe, aber da das Buch eigentlich wirklich interessant klingt und ja auch eher ein Kinder- als Jugendbuch ist, dachte ich mir, ich gebe dem ganzen einfach mal eine Chance. Und das hat sich wirklich gelohnt.

Ein wenig Recherche hat gezeigt, dass Lisa J. Smiths „Wildworld“-Romane bereits Ende der 80er Jahre (also im letzten Jahrtausend! :D) erschienen sind und zwar als ihre Debütromane. Das merkt man dem Buch auch an einigen Ecken durchaus an, denn stellenweise ist die Erzählung doch etwas holprig und nicht so routiniert, wie es bei erfahreneren Autoren oft ist – was aber in meinen Augen auch nicht tragisch ist, denn so ein paar Ecken und Kanten sind ja nun nicht immer etwas schlechtes.

Denn trotz der einen oder anderen Holprigkeit gelingt es der Autorin schnell eine sehr schöne, spannende und magische Atmosphäre aufzubauen. Dadurch wird der Leser natürlich auch schnell in den Bann dieser Geschichte gezogen – die mich stellenweise übrigens ein kleinen bisschen an die Chroniken von Narnia erinnert hat, eigentlich aber etwas gänzlich eigenständiges ist.

Ein ganz großes Highlight für mich war auch die Liebesgeschichte, die es hier zwar gibt, die aber erfreulicherweise nicht in den Vordergrund drängt. So unterstützt die Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat, zwar die Handlung, hält sich aber dezent im Hintergrund. Definitiv ein großer Pluspunkt, besonders wenn man meine bisherigen Erlebnisse mit Lisa J. Smiths Romanen bedenkt.

Auch die Figuren, im Zentrum stehen dabei natürlich die vier Geschwister Claudia, Alys, Charles und Janie, haben mir durchaus gut gefallen. Zwar könnten die Charaktere ein wenig besser ausgearbeitet sein, etwas vielschichtiger und facettenreicher sein, aber sie sind auch so wie sie sind durchaus liebenswert und sie passen einfach zur Geschichte.

Alles in allem ist „Die Nacht der Wintersonnenwende“, Lisa J. Smiths Debütroman und der erste Teil der „Wildword“-Serie, ein Buch, das mir großen Spaß gemacht hat und das wohl gerade jüngeren Lesern amüsante Unterhaltung bieten kann.
 
 


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5 Sterne - Super

 
 
Die Autorin
 
Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10.000 Büchern im Norden Kaliforniens.
 
 

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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