Rezension zu Bitter & Sweet: Mystische Mächte von Linea Harris

Was war das denn bitte? Als mein Bruder das Buch gesehen hat, war sein Kommentar zum Klappentext: Klingt ja wie Harry Potter für Teeny-Twilight-Fans! Ähm ja… Ich muss zugeben, er hat nicht ganz Unrecht, allerdings habe ich beim Lesen der Inhaltsangabe von Linea Harris‘ „Bitter & Sweet: Mystische Mächte“ eher an Shadow Falls Camp oder dergleichen gedacht und war daher nicht ganz so skeptisch, wie nach dem Kommentar meines Bruders… Leider hat sich aber schnell herausgestellt, dass mein Bruder mit seiner katastrophalen Vorhersage durchaus Recht hatte, denn dieser Roman war in meinen Augen eine ziemliche Katastrophe (und erinnerte mich letztendlich dann doch eher an House of Night).

Die ganze Sache fängt ja ziemlich vielversprechend an, aber geht dann schnell den Bach runter, denn plötzlich geht alles hopp hopp. Gerade eben war Jill noch ein ganz normales Mädchen, plötzlich ist sie eine Hexe und bestens integriert in den magischen Alltag der Winterfold Akademie – abgesehen natürlich von den üblichen Wehwehchen, die das Special Snowflake Dasein halt so mit sich bringt, den Neid der restlichen weiblichen Bevölkerung und die Verehrung der männlichen Bevölkerung.

Auf Seite 100 hängt Jill dann plötzlich knutschend in den Armen ihres Lehrers und das war der Punkt, an dem ich das Buch für mich abgeschrieben habe und nur noch flüchtig durchgeblättert habe, um zu sehen, ob es noch irgendwie besser wird – wurde es nicht. Stattdessen gab es fast 400 Seiten schrecklich perfekte Protagonistin, fehlende Entwicklung und mäßig interessante Handlung. Da ich das Buch nicht wirklich beendet habe, gibt es auch keine Sternewertung, aber mehr als Zeitverschwendung war es trotz meiner anfänglichen Begeisterung leider nicht.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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