Rezension zu Die Krieger der Königin: Schattenmacht von L.J. McDonald

Mit ihren ersten beiden Romanen aus der „Die Krieger der Königin“-Serie hat L.J. McDonald mich restlos begeistern können. Das Besondere an den Büchern war vor allem, dass Band 1 wie Band 2 einfach unglaublich viel Neues enthalten haben, was sie wahnsinnig interessant gemacht hat.

Genau das war es, was mir in „Die Krieger der Königin: Schattenmacht“ leider gefehlt hat. Zwar ist auch Band 2 „Die Krieger der Königin: Falkenherz“ nicht mehr so randvoll mit Neuem wie „Die Krieger der Königin“ – immerhin bauen beide auf der gleichen Grundidee auf -, allerdings hat der zweite Band durch das neue Setting mit der komplett anderen Kultur trotzdem sehr viel Überraschendes und Unbekanntes enthalten.

Band 3 hingegen bietet zwar immer noch die gleiche dichte Handlung und fantastische Sprache, die man aus den ersten beiden Bänden gewohnt ist, wirkt allerdings alleine dadurch, dass es hier hauptsächlich darum geht, wie sich die Charaktere im Tal der Sylphen, das sie in „Die Krieger der Königin“ zu ihrem Königreich machten, einleben, doch deutlich ruhiger als seine Vorgänger.

Hier geht es mehr um Beziehungen und Intrigen, die Action bleibt etwas auf der Strecke und das Hauptthema ist eben das Ankommen, das Sich-Niederlassen der Charaktere, sodass es eben auch kaum neue, überraschende Elemente gibt.

Das soll nicht heißen, dass die Geschichte vorhersehbar ist, im Gegenteil. Denn auch wenn das Setting altbekannt ist, sind die Charaktere doch immer für eine Überraschung gut. Und mit ihren verschiedenen Strängen, den facettenreichen Figuren und all den Intrigen ist die Handlung fesselnd wie eh und je. Nur eben diese fantastische Neuheit, die die ersten beiden Bände so besonders gemacht hat, fehlt eben.

Zusätzlich ist „Die Krieger der Königin: Schattenmacht“ (ebenso wie auch schon „Die Krieger der Königin: Falkenherz“) schon wieder ein gutes Stück kürzer, als sein Vorgänger.

Ich hoffe, dass Beides – die mangelnden neuen Elemente und die kürzer werdenden Bücher – kein Trend ist, der sich so fortsetzen wird, denn auch wenn die Geschichte mit diesem Buch etwas eingebrochen ist, ist die Serie alles in allem doch wirklich empfehlenswert, vor allem für weibliche High Fantasy Fans.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

Alle Beiträge von Rike (Filia Libri) »

2 Kommentare zu “Rezension zu Die Krieger der Königin: Schattenmacht von L.J. McDonald”

  1. Hey 🙂 habe eine Frage und hoffe du kannst mit helfen….wird solie schwanger? und von wem? trau mich nicht nicht den dritten Band zu lesen, solange ich die Antwort nicht kenne….

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*