Rezension zu Endstation Dom von Kordula Kühlem

Hauptkommissarin Kerstin Heller ist erst vor ein paar Monaten von Bonn nach Köln versetzt worden, als sie wegen eines Todesfalles nach Berlin fahren muss. Eine Kölner Literaturprofessorin ist auf einem Berliner Campingplatz vom Sprungturm eines stillgelegten Freibades in den Tod gestürzt. Nachdem sie einige Tage undercover auf dem Campingplatz recherchiert hat, führen alle Hinweise zurück nach Köln. Hier erwartet sie ihr neues Team mit einer herrischen Kollegin und ein weiterer Toter.

Kordula Kühlems erster Krimi ist eine gut geschriebene  und witzige Geschichte . Ihre Charaktere sind anschaulich beschrieben mit genügend Hintergrundinformationen, um sie lebendig werden zu lassen. Die Handlung ist logisch aufgebaut und nachvollziehbar, so dass der Leser gut miträtseln kann. Kordula Kühlem lässt ihre Hauptkommissarin Kerstin Heller in der Ich-Form erzählen, der die speziellen kölschen Eigenarten genauso fremd sind, wie vielleicht manchem Leser, die aber durch diese Sicht von außen, auch immer gleich eine Erklärung mitgeliefert bekommen. Die Spannung war für mein Empfinden etwas zu schwach, es gab keine kontinuierliche Steigerung, dafür wird die Story locker und witzig erzählt. Das Lesen hat mir viel Spaß gemacht, ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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