Rezension zu Ostfriesenwut von Klaus-Peter Wolf

Man kann schon einen Eintrag im Kalender machen, pünktlich im Februar jedes Jahres, erscheint der neue Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf. Angefixt durch die Leseprobe aus dem letzten Buch, wird er von der Fangemeinde, zu der auch ich gehöre, sehnsüchtig erwartet. Auch diesmal musste ich nach dem Lesen erst mal tief durchatmen und warte jetzt schon wieder auf den nächsten Band.

Diesmal wird in Leer eine junge Frau tot aus dem Hafenbecken gezogen. Als Ann Katrin Klaasen mit ihrem Team die Wohnung durchsucht, in der die junge Frau mit ihrem Freund gewohnt hat, bekommt sie einen merkwürdigen Eindruck. Es ist als hätte hier nie jemand wirklich gewohnt, alles ist total steril und unpersönlich. Ann Katrins Instinkte schlagen Alarm. Sie sticht bei ihren Recherchen in ein Wespennest, das sie fast ihre Karriere kostet und dessen Details sie ungeheuer wütend machen.

Klaus-Peter Wolf hat diesmal eine Geschichte konstruiert, die von geheimen Machenschaften, bis in die höchsten Kreise, nur so strotzt. Als Leser möchte man einfach nicht glauben, das solche Dinge möglich sind, aber es gibt inzwischen genügend reale Beispiele. Die Story ist ungeheuer spannend und nimmt nach und nach ein rasantes Tempo auf, dem man sich nicht entziehen kann. Alle bekannten und natürlich auch die neuen Akteure werden dem Leser immer vertrauter und Ann Katrins Wut überträgt sich fast auf den Leser.

Allen Lesern, die die ersten acht Bücher noch nicht kennen, kann ich nur empfehlen, das nachzuholen, für mich heißt es wieder ein Jahr warten.

 

 

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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