Rezension zu Untot: Sie sind zurück und hungrig von Kirsty McKay

Der erste Band von Kirsty McKays „Untot“-Serie hat mich ja wirklich positiv überrascht. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die Geschichte ziemlich klischeehaft und dementsprechend auch furchtbar vorhersehbar sein würde, stattdessen hat mir das Buch wirklich Spaß gemacht. Daher habe ich mich dann doch auch auf das zweite Buch dieser Serie gefreut und ich muss sagen, dass mich „Untot: Sie sind zurück und hungrig“ wirklich nicht enttäuscht hat.

Beim ersten Band habe ich vor allem bemängelt, dass der Schreibstil von Autorin Kristy McKay zwar wirklich sprizig und gut zu lesen ist, die Handlung dann aber doch eher dem entspricht, was man anhand der Inhaltsangabe vermutet hätte – auch wenn das Buch insgesamt trotzdem durchaus spaßig und unterhaltsam zu lesen war. Beim zweiten Band war es eben dieser Schreibstil, der mich direkt von der ersten Seite an wieder in den Bann der Geschichte gezogen hat – denn McKay beweist hier einmal mehr, dass sie es durchaus versteht eine Geschichte mit Humor und Spannung zu erzählen, selbst wenn die Geschichte inhaltlich nur mittelmäßig ist.

Allerdings ist der Inhalt in diesem zweiten Band glücklicherweise auch deutlich ausgereifter als noch im ersten Teil. So hat sich hier tatsächlich immer wieder beachtliche Spannung aufgebaut – was nicht zuletzt auch daran lag, dass es dann doch irgendwie makaberer und blutiger wurde. Und genau hier lag dann irgendwie auch schon wieder das Problem. Denn war mir ersten Band noch zu wenig Spannung, ging es mir hier stellenweise schon fast zu schnell – nichtmal eine kleine Atempause wurde dem Leser gegönnt.

Trotzdem, ich fand „Untot: Sie sind zurück und hungrig“ alles in allem spannend, es war flüssig und unterhaltsam zu lesen und auch wenn es definitiv weiterhin deutliches Entwicklungspotential gibt, hat mir diese Fortsetzung doch besser gefallen, als es noch beim ersten Band der Fall war. Wem dieser also gefallen hat, der wird an McKays zweitem Roman definitiv seinen Spaß haben.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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