Rezension zu Selection: Die Elite von Kiera Cass

Was erhält man, wenn man ein Disney-Märchen mit dem Bachelor vermixt und dem ganzen einen dystopischen Anstrich verpasst? Richtig, die „Selection“-Romane von Autorin Kiera Cass. Nach „Selection“ ist „Selection: Die Elite“ nun der zweite Teil der Geschichte von America, Maxon und Aspen.

Ein Prinz auf Brautsuche, die mehr an eine TV-Castingshow erinnert, mörderische Rebellen in einer futuristischen Monarchie und ein Mädchen, das zwischen zwei Jungen steht – Klingt so gesehen für mich erstmal nach einem Konzept, das mir schon im ersten Band auf den Geist geht, klappt in der Praxis aber auch im zweiten Teil ausgesprochen gut.

Ja, Americas hin und her zwischen Maxon und Aspen finde ich nachwievor eher nervig und auch handlungstechnisch ist dieses Buch nicht unbedingt das überraschendste (was nicht heißen soll, dass es nicht durchaus auch Überraschungen und definitiv auch Spannung gibt), aber es macht – mir zumindest – einfach Spaß beim Lesen. Es ist eine leichte, lockere und sehr unterhaltsame Lektüre, zumindest solange man seine Erwartungen im Hinblick auf Originialität oder Komplexität etwas zurückschraubt.

Ich fand „Selection: Die Elite“ super, hatte großen Spaß beim Lesen und freue mich schon total auf den abschließenden dritten Band – als locker-leichtes Leseschmankerl genau das Richtige für alle Dystopie-begeisterten Möchtegern-Disney-Prinzessinnen 😉

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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