Rezension zu Stromschwimmer von Kerstin Lange

Eine junge Frau aus dem Rheinland ist auf der Suche nach ihrer Identität, ein Kommissar aus Leipzig wartet auf seinen Ruhestand. Beide treffen aufeinander, Jessica Laumann ist aufgrund eines Anrufes nach Leipzig gekommen, um mehr über ihren Vater zu erfahren, Kommissar Staufenberg muss sich um den Tod eben des Mannes kümmern, der Informationen für Jessica hatte. Dann gibt es noch den Selbstmord einer jungen Frau, deren Vergangenheit bei den aktuellen Ereignissen auch eine Rolle spielt und in einem Krankenhaus sterben auffällig viele alte Menschen.

All diese Ereignisse auf knapp 180 Seiten in einen sinnvollen Zusammenhang zu stellen, ist sicher nicht einfach. Entsprechend leidet meiner Meinung nach auch die ausführliche Darstellung der einzelnen Protagonisten darunter, man wird nicht so wirklich warm mit ihnen und entsprechend schwierig ist es auch , ihre Beweggründe wirklich nachzuvollziehen. Die Geschichte ist durchaus spannend und nimmt auch einige überraschende Wendungen, las sich für mich jedoch eher wie eine Kurzgeschichte, kein Buch, in das man sich so richtig vertiefen kann, dafür war alles zu schnell vorbei.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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