Rezension zu Der Winterkaiser von Katherine Addison

Maia ist achtzehn, als plötzlich ein kaiserlicher Bote auf dem Landgut auftaucht, auf das er und sein Vormund verbannt wurden, und ihm mitteilt, dass er nun Kaiser der Elfenlande ist. Als vierter und jüngster Sohn des Kaisers und ungeliebter, ja gehasster Kobold-Elf-Mischling, hat niemand, ganz besonders nicht Maia selbst, erwartet, dass er jemals den Thron besteigen würde. Und so findet sich Maia plötzlich und völlig unvorbereitet in einer Welt voller Intrigen wieder – noch bevor er überhaupt einen Fuß auf das Luftschiff Richtung Kaiserstadt gesetzt hat, beginnen die Machtspielchen.

„Der Winterkaiser“ von Katherine Addison ist politische High Fantasy vom feinsten. Wer sich nach großer Action sehnt, der ist hier fehl am Platz, denn die Handlung findet nahezu ausschließlich in Sitzungssälen und anderen Orten am Hof des Kaisers statt. Die ganze Geschichte ist rein Charakter basiert und Maia ist Dreh- und Angelpunkt der gesamten Geschichte.

„Nichts kann den Umgang mit dem Tod erleichtern“, sagte Cala, „aber das Schweigen kann ihn erschweren.“
„Zu sprechen hilft uns nicht“, erwiderte Maia.

Der Winterkaiser von Katherine Addison, Seite 57f

der-winterkaiser-crDas Schweigen und das Sprechen spielen eine wichtige Rolle in diesem Roman. Die Handlung spielt sich in Maias inneren Monologen und den Dialogen mit anderen Charakteren ab und schon der am Hof verwendete Pluralis Majestatis macht die Distanz zwischen Maia und all denen, die ihn umgeben, deutlich. Genau wie es zu Maias zentralsten Problemen gehört, seine Stimme als Kaiser zu finden – war er vorher dazu erzogen, so häufig wie möglich zu schweigen, muss er nun plötzlich Befehle geben -, geht es auch darum, was am Hof gesagt werden kann, darf und muss und was verschwiegen wird bzw. werden muss. Außerdem hatte ich vor allem zu Beginn des Buchs das Gefühl, dass die Autorin einen ziemlichen Stimm-Fetisch hat, da sie ständig die Stimmklänge der einzelnen Personen beschrieben hat.

Überhaupt habe ich mich mit den Beschreibungen der Autorin teils etwas schwer getan, vor allem wenn es um ihre Charaktere ging – oder eher, um deren Ohren. Denn offenbar sind die Ohren dieser Elfen und Kobolde erstaunlich beweglich, ständig werden Ohren gespitzt oder hängen gelassen oder was weiß ich nicht was und bei mir hat das jedes Mal die Vorstellung hervor gerufen, dass die Figuren flauschig-pelzige Hunde- oder Katzenohren haben. Das ist eine Vorstellung, die beim Lesen dieses Buchs nicht unbedingt hilfreich ist…

Eine kleine Katastrophe waren für mich auch die Namen in „Der Winterkaiser“, denn ganz in Tolkienscher Manie scheint die Autorin hier ihre ganz eigene Sprache entwickeln zu wollen und wirft nicht nur mit ausgefallenen Namen für die Charaktere um sich, sondern verpasst auch allem anderen neue, seltsame Namen. Leider sind die sowohl unhandlich als auch unverständlich und – für mich zumindest – meist unaussprechlich. Außerdem sind sich die Namen der Personen teils recht ähnlich, sodass ich bis zum Schluss bei einigen Probleme hatte, sie auseinander zu halten und richtig zuzuordnen.

Trotzdem, Katherine Addison konnte mich mit „Der Winterkaiser“ insgesamt wirklich überzeugen. Denn so verwirrend die Namen sind und so sehr mich die Ohren immer wieder irritiert haben, der Roman ist ausgesprochen gut geschrieben und einmal etwas ganz anderes als die High Fantasy, die man sonst so zu lesen bekommt. Ja, es gibt Magie und Schwerter, aber beides spielt für die Geschichte eigentlich keine allzu vordergründige Rolle. Viel mehr stehen Maia und seine Entwicklung sowie der Hof des Elfenkaisers als nahezu eigenständiger Charakter im Zentrum der Handlung.

„Hat eine Frau nicht die Pflicht, ihre Begabungen auszuschöpfen, auch wenn diese nicht darin bestehen, sich um den Nachwuchs zu kümmern?“

Der Winterkaiser von Katherine Addison, Seite 317

der-winterkaiserEs wird eine Vielfalt von Themen angeschnitten, die oftmals aktuelle Konflikte und Probleme aufgreifen, seien es Rassismus – die Kluft zwischen dunkelhäutigen Kobolden und hellhäutigen Elfen ist gerade am Hof groß, wie Maia als Sohn einer Koboldin oft genug am eigenen Leib zu spüren bekommt -, Emanzipation – die Tatsache, dass Frauen Besitz des jeweiligen Hausoberhaupts sind und lediglich für politisch motivierte Zwangsehen und zum Kinder kriegen taugen, ist etwas, womit Maia sich schon früh und auf vielfältige Weise auseinandersetzen muss -, Homosexualität – die in den Geschichten mehrer Charaktere eine Rolle spielt, auch wenn sie nur kurz angeschnitten wird – oder die Unaufhaltsamkeit des Fortschrittes.

Die Vielfalt der Themen ist interessant, beleuchtet sowohl Maias Charakter als auch den des elfischen Hofes – und teils auch den des Hofs der Kobolde – in immer wieder anderem Licht, erlaubt neue Blickwinkel und zeigt neue Facetten auf. Mich persönlich hat das für die grässlichen Namen weitestgehend entschädigt und mit dem Buch versöhnt, denn das glänzt eben vor allem dadurch, dass es mal etwas ganz anderes ist. Von mir gibt es dafür eine ganz klare Empfehlung!

Für Fans von…

  • High Fantasy ohne viel Fantasy
  • Charakter- statt Action-orientierter Handlung
  • und Leute mit hoher Toleranz für strange Namen

Was andere Blogger sagen:

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Veröffentlicht von Hannah (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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3 Kommentare zu “Rezension zu Der Winterkaiser von Katherine Addison”

  1. Ich fand das mit den Ohren ganz grandios, und habe mir da eben etwas längere Elfenohren vorgestellt. Auf den meisten Fanarts ist das auch so dargestellt.

    Die Fantasiesprache fand ich sehr schön, man konnte sich selbst erschließen, was ein Wort wohl heißen könnte – und während in der Übersetzung aus „Serenity“ das doch eher ungelenke „Durchlaucht“ gemacht wurde, bleiben uns die Fantasietitel in all ihrer Schönheit (oder eben auch Komplexität …) erhalten.

    Der Behauptung, dass Magie für die Handlung keine Rolle spielt, möchte ich ganz entschieden widersprechen; es wird zwar nicht mit Feuerbällen geworfen, aber der indirekte Einfluss von Magie auf die Handlung ist enorm – ohne ihre magische Begabung wären viele Figuren überhaupt nicht Teil der Handlung. Insofern bewegt sich „Der Winterkaiser“ in der Tradition von „Herr der Ringe“ …. wo ein Zauberer auch mal über hunderte Seiten gar nicht zaubert.

    Ansonsten kann ich mich der Rezension nur anschließen; ein wunderbares Buch.

    Allein schon wegen der sympathischen Figuren lohnt sich das lesen.

    1. Tja, und so gehen die Geschmäcker auseinander 😀 Die Sache mit den Ohren hat mich zumindest am Anfang total fertig gemacht und mit der Fantasiesprache bin ich bis zum Schluss alles andere als warm geworden ^^ Aber was die Magie angeht, hast du wohl bis zu einem gewissen Grad Recht – auch wenn mir „nur“ vier Figuren einfallen, auf die das zutrifft und ich dabei bleibe, dass Magie in meinen Augen definitiv keine vordergründige Rolle spielt 😉

      Aber immer interessant andere Meinungen zu lesen und im wichtigsten Punkt sind wir uns ja einig: Das Buch ist klasse 🙂

      LG

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Sorry, dass es hier gerade so still ist, aber ich muss zugeben, Irland geht mir derzeit etwas auf den Geist und mit meiner Motivation ist es nicht so weit her 😅⠀
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Auf der Arbeit ist nichts los, es ist denkbar langweilig, und das Wetter wird immer grandioser - gestern und heute kamen zu Regen und Wind auch noch Minusgrade und Schneeflocken... Jetzt ist es also noch nasser und noch kälter, yay ⛈🌨⠀
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Naja, noch zweieinhalb Wochen und dann geht's erstmal nach Madrid und bis dahin sind zumindest die Leute hier echt nett 😁⠀
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  • Happy St. Patrick's Day ☘️ #ireland #cork #theoliverplunkett #travel #traveling #journey #vacation #happystpattysday #happystpatricksday #stpatricksday #stpattysday #☘️ #🇮🇪
  • Manche Bücher fangen so gut an und werden dann irgendwie doch relativ schnell zu ziemlich großem Schwachsinn... So ging es mir auch mit diesem hier, das diese Woche im @heyne.verlag  erschienen ist...⠀
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In der Welt, die Dan Vyleta in "Smoke" geschaffen hat, einem viktorianischen England der etwas anderen Art, sind Sünden für jeden sichtbar. Wer sündigt, der fängt an zu rauchen. Nicht immer und je nach Sünde auf unterschiedliche Art bzw. unterschiedlich intensiv, aber im Großen und Ganzen lässt sich sagen, Sünden werden in dieser Welt durch den Rauch vor aller Augen bloßgelegt. Das ist ein zugegebenermaßen großartiger Ansatz, aus dem sich so viele gesellschaftliche Konsequenzen ziehen lassen... Und genau diese hat der Autor - zumindest anfangs - auch hervorragend umgesetzt.⠀
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Die vollständige Rezension findet über den Bloglink in meiner Bio oder direkt unter anima-libri.de/?p=43100 ❤⠀⠀
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Viel Spaß beim Lesen 😘⠀⠀
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  • Es ist der bislang wärmste Tag des Jahres in Irland! Sage und schreibe 14 Grad 🌡😂 Und noch dazu habe ich bislang nicht einen Regentropfen abbekommen, stattdessen war zwischenzeitlich sogar mal die Sonne zu sehen 🌤 Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass unser Ausflug nach Tralee und Limerick auch einigermaßen regenfrei bleibt... Erstmal ist aber eine Runde Zugfahren angesagt - der Ausblick ist nicht schlecht und der Zug sogar noch besser, kein Vergleich mit den ranzigen Regiobahnen zuhause 🚈 ⠀
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Ach, und Rezensionen gibt es theoretisch auch noch irgendwann, drei Stück habe ich eigentlich fertig, nur abtippen muss ich sie noch und daran scheitert es gerade irgendwie 😅 ⠀
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  • Einfach nur mal ein paar #bookishimpressions aus Cork 😉

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  • Irgendwie verpenn ich momentan ständig die Fotos zu den Rezensionen, die auf meinem Blog online gegangen sind, zu posten 😅 Die neuste ist von gestern und zwar zu den ersten beiden Bänden der "Lumberjanes To the Max Edition" - eine wirklich tolle Comicreihe 😄⠀
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Lumberjanes! Oh, ich weiß überhaupt nicht mehr wie ich auf diesen Comic gekommen bin, aber irgendwie hat der erste Band seinen Weg in mein Regal geschafft, bald darauf auch der zweite und dann sind sie kurzerhand wieder raus geflogen, damit stattdessen die ersten beiden gebundenen Bände der "To the Max Edition" einziehen konnten. Die vereinen die ersten 16 Ausgaben der Lumberjanes von Noelle Stevenson, Shannon Waters und Brooke Allen in hübschen weißen Hardcovern mit farbiger Prägung - ein echter Hingucker.⠀
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Die vollständige Rezension findet über den Bloglink in meiner Bio oder direkt unter anima-libri.de/?p=43237 ❤⠀⠀
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Viel Spaß beim Lesen 😘⠀⠀
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  • Yay, mein erster irischer Regenbogen 😄 Dummerweise waren weder Leprechauns noch Goldtöpfe in Sicht, aber wer weiß, vielleicht wird das ja doch noch was... ⠀
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Habt einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche 💛⠀
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  • Das herrliche irische Wetter: Regen und Wind! Besonders der Regen startet übrigens immer genau dann, wenn man das Haus verlässt 😅

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  • Total vergessen, aber vorgestern ist eine Rezension auf meinem Blog online gegangen! 😅⠀
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Eigentlich habe ich Randall Munroes „What if? Was wäre wenn? Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen“ ja schon einmal hier auf dem Blog rezensiert. Vor ziemlich genau zwei Jahren lautete mein Urteil zum Buch: Unnützes Wissen vom Feinsten, für alle, die Englisch können, allerdings eher überflüssig – da lohnt es sich eher regelmäßig in der What if Rubrik auf xkcd.com vorbeizuschauen. Dann hat der Knaus Verlag allerdings die Limited Edition Fanausgabe herausgebracht – von der ich eigentlich dachte, ich hätte sie bereits letztes Jahr, kurz nach Erscheinen rezensiert. Offenbar war dem aber nicht so, denn ich kann nur meine Rezension zur ersten Ausgabe finden, also gibt es hier jetzt die Rezension zur Limited Edition!⠀
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Die vollständige Rezension findet über den Bloglink in meiner Bio oder direkt unter anima-libri.de/?p=42959 ❤⠀⠀
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Viel Spaß beim Lesen 😘⠀⠀
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  • Regen, Sturm, niedrige Temperaturen - das Wetter in Irland ist nicht unbedingt das beste, aber was will man zu dieser Jahreszeit anderes erwarten? 😅

Ändert auch alles nichts daran, dass ich mir heute endlich, endlich mal Cobh anschauen will - weiter als bis zum Bahnhof bin ich in der vergangenen Woche irgendwie noch nicht gekommen 😁

Habt einen guten Start ins Wochenende!

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  • Guten Morgen! ☔⠀
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Das irische Wetter zeigt sich heute mal wieder von seiner, ähm, besten Seite, macht aber nichts, denn ich habe Wochenende und das heißt, keinen Grund das Haus zu verlassen, solange es nicht aufhört zu regnen - und danach sieht es momentan eher weniger aus 😅 Aber immerhin habe ich so jede Menge Zeit, um an meinen Hausarbeiten zu arbeiten 📝⠀
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Wenn es übrigens mal nicht regnet und stürmt, ist Irland ausgesprochen hübsch - und voller blühender Blumen und Palmen und bunter Haustüren 🌼
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Manchmal muss es einfach ein Sachbuch sein! Nein, ehrlich gesagt, war das überhaupt nicht der Grund dafür, dass ich mir "Geek Pray Love" von Andrea Bottlinger und Christian Humberg geholt habe. Mir hatte einfach der neuste Roman von Andrea Bottlinger, "Der Fluch des Wüstenfeuers", so gut gefallen, dass ich mir dachte, ich schau mir mal an, was es denn sonst noch so von ihr gibt. Und irgendwie ist es dann halt dieses Buch hier geworden, dass ja gar nicht so 100% Sachbuch ist, sondern eine Mischung aus Sachbuch und Roman. Ich muss zugeben, ich fand dieses Konzept erst etwas seltsam, es hat sich aber schnell herausgestellt, dass es hier ausgesprochen gut funktioniert.⠀⠀
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Die vollständige Rezension findet über den Bloglink in meiner Bio oder direkt unter anima-libri.de/?p=42935 ❤⠀⠀⠀
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Viel Spaß beim Lesen 😘⠀⠀⠀
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