Rezension zu Das helle Kind: Krönungsssteine von Katharina von Pannwitz

Katharina von Pannwitz - Das helle Kind: KrönungsssteineLovelyBooks - In dein Regal stellenKatharina von Pannwitz – Das helle Kind: Krönungsssteine
 
Verlag: dotbooks
Format: eBook
Seiten: 136
ISBN: 978-3955202859
 
 

[mygenres] Band 1 der Serie „Das helle Kind“
 
 
 

Eine junge Heldin.
Eine uralte Prophezeiung.
Ein Wettlauf mit der Zeit.

An ihrem 13. Geburtstag erfährt Niam, welches Schicksal ihr vorherbestimmt ist: Sie ist auserwählt, die Königreiche der neuen Welt vor den Heeren des finsteren Lord Balzôrc zu retten. Damit beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Lord Balzôrc überfällt bereits erste Provinzen. Doch die alten Prophezeiungen deuten darauf hin, dass noch viel Schrecklicheres auf das Reich wartet …

Das grandiose Fantasy-Epos, das die sagenhafte Welt der keltischen Mythologie lebendig werden lässt!

 
 
Meinung:
 
Es gibt eine Sache, die mich an eBooks teilweise doch sehr nervt: Die Tatsache, dass hier oft eine Geschichte nicht am Stück sondern in mehreren, dann gerademal knapp 100 Seiten langen, Einzelteilen erscheint. So wie auch die Geschichte um das ‚helle Kind‘, die nämlich schon einmal als gedrucktes Buch verlegt wurde und zwar als eine Geschichte, jetzt aber bei dotbooks als dreiteiliges eBook erscheint. So zahlt man eben nicht 2,99€ für eine Geschichte sondern letztendlich 12,97€. Nervig, aber was will man machen… Im Grunde eben nur ein weiterer Grund für mich, mir gut zu überlegen, ob ich die restliche Geschichte überhaupt lesen will.

Mein Problem war vor allem, dass mir der Einstieg in die Geschichte sehr schwer gefallen ist. Katharina von Pannwitz‘ Schreibstil ist definitiv nicht mein Fall, er liest sich recht ‚kantig‘ und die ganze Geschichte ist zu Beginn weniger Handlung als viel mehr eine recht zähe Aufzählung, die nicht unbedingt besonders interessant zu lesen ist. Dadurch dass dieser erste Teil des Buchs nur etwa 130 Seiten hat, geht davon natürlich schon mal eine nicht unbedeutende Menge für diesen zähen Anfang drauf.

Wie so oft hat sich die Autorin auch hier verschiedenster, altbekannter Elemente der High Fantasy und Mythologie gesucht und zu einer neuen Geschichte verflochten, so gibt es hier Nixen, Zwerge, Feen und Alben und jede Menge keltische Magie. Eine interessante Mischung, die sich die Autorin gut ausgesucht hat, aber durch die irgendwie abgehackte Erzählweise bin ich einfach nicht recht in die Geschichte hinein gekommen, sodass die eigentlich spannenden Elemente nicht ihr volles Potenzial erreichen konnten und die Geschichte mich auch nicht wirklich gefesselt hat.

Dabei fand ich Protagonistin Niam, das helle Kind, eigentlich sogar sehr sympathisch, sie ist ein gelungener, runder Charakter, in den man sich als Leser sehr gut hineinversetzen kann und ich denke, es ist wirklich spannend, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Leider kommt diese Reise hier im ersten Teil eben noch nicht so wirklich ins Rollen, der Teil hört quasi genau dann auf, wenn es gerade anfängt interessant und fesselnd zu werden.

Daher stehe ich „Das helle Kind: Krönungssteine“ alles in allem auch eher zwiegespalten gegenüber. Einerseits fand ich die Idee und die einzelnen Elemente, vor allem die Einschläge keltischer Mythologie, sehr interessant, andererseits war mir der Stil der Erzählung einfach zu abgehackt und dieser erste Teil zu kurz, um die anfängliche Holprigkeit zu überwinden und in die Geschichte hineinzufinden.
 
 


 
 
Mit herzlichem Dank an Blogg dein Buch und dotbooks, die so freundlich waren, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen
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dotbooks
 
 
3 Sterne - Okay

 
 
Die Autorin
 
Katharina v. Pannwitz wurde 1964 geboren. Nach einer Ausbildung zur Industrie- und Verlagskauffrau studierte sie Kommunikations- und Theaterwissenschaften. Später entschied sie sich, in der Filmindustrie zu arbeiten. Heute lebt Katharina von Pannwitz gemeinsam mit ihrem Mann in München und ist dort als Autorin tätig.

Von Katharina v. Pannwitz erschien bei dotbooks „Das helle Kind“, ihre erste Fantasy-Trilogie.
 
 

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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2 Kommentare zu “Rezension zu Das helle Kind: Krönungsssteine von Katharina von Pannwitz”

  1. Ich mag das gar nicht, wenn ein Buch so zerstückelt wird… Ich bezahle lieber direkt etwas mehr für ein längeres Buch.

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