Rezension zu Westfälische Affären von Katharina Gerwens

Der zweite Fall für die Kalveroder Kommissare Annalena Brandt und Markus Wissing. Wer die „Kleinöd“ Reihe der Autorin kennt, weiß, dass er sich auf merkwürdige Begebenheiten und skurrile Personen einlassen muss. Nach den Kleinöd-Fällen in einem fiktiven bayerischen Dorf ist Katharina Gerwens nun schriftstellerisch nach Westfalen umgezogen. In dem ebenfalls fiktiven Ort Kalverode wird der Sparkassendirektor tot in seiner Villa gefunden. Markus Wissing gibt die Ermittlungen vor Ort erst mal an seine Kollegin Annalena ab, da die Hauptzeugin, die den Toten gefunden hat, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau ist. Während der Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Bankdirektor nicht nur gut mit Zahlen, sondern auch besonders gut mit Frauen umgehen konnte.

Katharina Gerwens ist bekannt für die Überzeichnung ihrer Charaktere, die stark ins Skurrile abdriften, doch diesmal wurde meine Geduld häufiger auf die Probe gestellt. Da kam bei einigen Wendungen schon mal der Gedanke, so dumm kann doch keine Person sein. Aber vielleicht ist das ja auch Absicht. Jedenfalls sind die einzelnen Personen sehr gut beschrieben, bekommen ein Gesicht und Charakter. Die Handlung ist schlüssig und meist spannend aufgebaut und kommt mit einem überraschenden Ende daher.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

Alle Beiträge von ChristineBorg »

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

%d Bloggern gefällt das: