Rezension zu Ein Geschenk von Tiffany von Karen Swan

Vor zehn Jahren hat Cassie ihren Traummann Gill geheiratet und ausgerechnet während der Feier zu ihrem zehnten Hochzeitstag muss sie erfahren, dass ihr Mann sie seit Jahren mit einer guten Freundin betrügt – und sogar ein Kind mit ihr hat. Kurz entschlossen packen Cassies drei beste Freundinnen sie ins Flugzeug und holen sie vom ländlichen Schottland in ihr High Society Jet-Set Leben: Jeweils vier Monate – ein New York, Paris und London.

Protagonistin Cassie und ihre Freundinnen Kelly, Anoukh und Suzy kennen sich seit Kindertagen – die Väter erfolgreiche Geschäftsführer eines internationalen Kosmetikkonzerns, die Mütter beste Freundinnen, die ihre Töchter alle im gleichen Jahr bekommen haben. Nach einer Kindheit und Jugend zwischen Jet-Set und Eliteinternat sind Kelly, Anoukh und Suzy erfolgreiche Geschäftsfrauen, arbeiten als Hochzeitsplanerin, Schmuckdesignerin und in der Werbung. Nur Cassie, die hat die hat direkt nach der Schule geheiratet und ist im schottischen Nirgendwo gelandet.

Nach zehn Jahren abseits allen Glamours, wird Cassie nun mit Wucht ins illustre Leben ihrer Freundinnen zurück katapultiert, ein Leben, das sie zwar einst geteilt hat, das ihr allerdings völlig fremd geworden ist. Doch es ist nicht nur der Glamour und Chic des Jet-Set Lebens, dass Cassie vor unerwartete Herausforderungen stellt, auch der Versuch sich ein eigenes Leben aufzubauen, ein unabhängiges Leben, wartet mit allerlei Komplikationen und Problemen auf – aber gleichzeitig auch mit vielen neuen Bekanntschaften und positiven Überraschungen.

„Ein Geschenk von Tiffany“ von Karen Swan ist sicherlich nicht das tiefgängiste Buch, das man sich vorstellen kann und ich fand es immer wieder auch etwas zäh, gerade zu Beginn der Geschichte, aber die Charaktere entwickeln erstaunlich viel Profil im Laufe der Geschichte, nicht nur Cassie verändert sich in diesem einen Jahr, auch die Personen um die herum werden von den Ereignissen berührt und verändert – wobei man doch sagen muss, dass einige dieser Ereignisse doch recht überzeichnet sind.

Trotzdem, insgesamt ein gutes, unterhaltsames Buch über Freundschaft, über den Mut das Leben in die eigene Hand zu nehmen, wenn auch teils etwas zu überzeichnet und oberflächlich. Empfehlenswert ist „Ein Geschenk von Tiffany“ meiner Meinung nach aber durchaus, zumindest für alle Fans der Chick-Lit á la „Sex and the City“.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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