Rezension zu Beautiful Creatures: Eine unsterbliche Liebe von Kami Garcia und Margaret Stohl

Kami Garcia und Margaret Stohl - Beautiful Creatures: Eine unsterbliche LiebeLovelyBooks - In dein Regal stellenKami Garcia und Margaret Stohl – Beautiful Creatures: Eine unsterbliche Liebe
 
Originaltitel: Beautiful Creatures
Verlag: cbj
Format: Taschenbuch
Seiten: 544
ISBN: 978-3570401590
 
 

[mygenres] Band 1 der Serie „Beautiful Creatures“
 

Die Filmausgabe des Bestsellers „Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe“; ungekürzte Textausgabe
Liebe noch vor dem ersten Blick: Schon bevor Ethan sie zum ersten Mal gesehen hat, hat sie ihn in seinen Träumen verfolgt: Lena Duchannes, die Neue in Ethans Schule, in die Ethan sich unsterblich verliebt. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag wird sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob sie eine gute oder eine böse Hexe wird.
Ethan aber weiß: Auch er hat keine Wahl – ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er an ihrer Seite bleiben können, gleich, welcher Seite sie künftig angehört?

 
 
Meinung:
 
Um meinem eigenen Vorsatz treu zu bleiben, keine Literaturverfilmungen zu schauen, ohne vorher das zugehörige Buch gelesen zu haben, habe ich mich, trotz einiges Widerwillens, auch an „Beautiful Creatures“ versucht. Widerwillig, weil ich mich vor ewigen Zeiten schon einmal am englischen Original versucht habe und damals keine 50 Seiten weit gekommen bin. Warum kann ich gar nicht mehr sagen, aber das hat es mir jedenfalls sehr schwer gemacht, mit diesem Buch warm zu werden. Dabei hat sich „Beautiful Creatures“ als wirklich klasse herausgestellt und jetzt bin ich noch gespannter als eh schon auf die Verfilmung.

Der erste deutliche Unterschied, der dieses Buch im Vergleich zu anderen 08/15-YA-Fantasy-Romanzen auszeichnet, ist die Tatsache, dass es hier einmal keine ProtagonistIN gibt, sondern der Hauptcharakter, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, männlich ist. Einerseits finde ich es toll, dass man hier endlich einmal ein wenig Abwechslung geboten bekommt, andererseits hat es mir das schwierig gemacht, mich in die Geschichte einzulesen, da ich eine ganze Weile gebraucht habe, um mit Ethan warm zu werden.

Nachdem ich mich aber einmal an die Perspektive dieser Geschichte und an ihren Protagonisten gewöhnt hatte, hat „Beautiful Creatures“ wirklich richtig viel Spaß gemacht. Zum einen natürlich deshalb, weil ich Ethan, nachdem er mir einmal sympathisch wurde, wirklich durch und durch sympathisch fand. Und zum anderen vor allem deshalb, weil ich das gesamte Südstaaten Setting sehr faszinierend fand. Ein wenig hat natürlich auch das gesamte Magie-/Hexensystem zu meiner Begeisterung beigetragen.

Ein wenig hat mich „Beautiful Creatures“ irgendwie an „Twilight“ erinnert, nur eben mit gewechselten Seiten, da Ethan hier der 08/15-Teenager-Außenseiter ist während Lena das geheimnisvolle, zwischen Gut und Böse gefangene, übernatürliche Wesen ist. Glücklicherweise allerdings hat „Beautiful Creatures“ dann doch deutlich mehr Tiefgang, eine eindeutig düsterere Atmosphäre, eine komplexere Handlung und vielschichtigere Charaktere, sodass sich dieser Vergleich dann doch schnell wieder verliert.

Alles in allem hat mir „Beautiful Creatures“, entgegen meiner Erwartungen und trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Ethan, wirklich sehr gut gefallen und ich kann es gar nicht erwarten den zweiten Band zu lesen sowie den Film zu sehen. Auf jeden Fall eine dicke Empfehlung für alle Fans von YA-Urban Fantasy, bei denen es auch gerne einmal etwas düsterer sein darf.
 
 


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5 Sterne - Super
 
 

 
 
Die Autorin
 
Kami Garcia und Margaret Stohl kam die Idee zu „Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe“ während eines gemeinsamen Essens. Auf eine Papierserviette kritzelten sie ihre Gedanken zu einem Roman, der sie beide begeistern würde, und begannen zu schreiben. Die Sixteen-Moons-Bücher wurden ein weltweiter Erfolg und inzwischen auch verfilmt. Beide Autorinnen leben mit ihren Familien im kalifornischen Los Angeles. Mittlerweile schreiben sie nicht mehr auf Papierservietten, sondern auf Computern.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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3 Kommentare zu “Rezension zu Beautiful Creatures: Eine unsterbliche Liebe von Kami Garcia und Margaret Stohl”

  1. Also ich habe das Buch im Sommer vor zwei Jahren gelesen, aber irgendwie hat es mir nicht so gefallen. Es war mir zu amerikanisch (das ganze mit dem Unabhängiskeitskrieg nachspielen, die Omas/Tanten(?) usw.), zu gekünstelt geheimnisvoll (alles was mit Ethans Mutter zu tun hat) und soo umgehauen, dass es nun mal aus einer Jungen-Sicht geschrieben worden ist, hat es mich auch nicht.
    Auch konnte mich der „Beautiful Creatures“-Part, also was für eine Art von Wesen das sind, auch nicht so sehr überzeugen, dass ich das Bedürfnis hatte, die Reihe weiterzulesen.
    Fand ich schade, da ich mich zuerst sehr auf das Buch gefreut hatte, nach dem, was ich darüber gelesen hatte.

    An dem Film stört mich, dass der Ethan Schauspieler viiiel zu alt aussieht. Soll Ethan nicht so 17 rum sein?!

  2. Das Buch habe ich nicht gelesen, aber den Film habe ich mir im Kino angesehen, weil ja doch einige renommierte Schauspieler daran teilnahmen. Der Film hat mir nicht gefallen; er war mir zu langatmig, Ethan und Lena wurden meiner Meinung nach von zu alten Schauspielern verkörpert und das Ende war mir zu schnulzig. Die schauspielerischen Leistungen waren aber gut. Des weiteren kam noch dazu, dass ich nicht so ein Fan von diesem Südstaaten-Setting bin.

  3. Hallo,

    mir hat das Buch sehr gut gefallen aber ich muss gestehen ich hab ein bischen Bedenken vor den Film… Habe noch nichts positives über den Film gehört und möchte mir das uch nicht versauen…

    Das englische Buch ist nicht so „leicht“ zu lesen, die deutsche Version kenne ich nicht aber ich kann bestätigen das die englische Version gerade am Anfang etwas zäh ist 🙂

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