Rezension zu Das Mädchen mit dem Flammenherz von Kady Cross

Kady Cross - Das Mädchen mit dem FlammenherzLovelyBooks - In dein Regal stellenKady Cross – Das Mädchen mit dem Flammenherz
 
Originaltitel: The Girl in the Clockwork Collar
Verlag: Heyne fliegt
Format: Taschenbuch
Seiten: 352
ISBN: 978-3453534322
 
 

[mygenres] Band 2 der Serie „Steampunk Chronicles“
 
 

Eine Heldin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat
New York im Jahr 1897: Die 16-jährige Finley Jayne und ihre Gang erobern Manhattan. Ihre Mission: Jasper aus der Gewalt eines Mannes zu befreien, der vor nichts zurückschreckt. Ihre Waffen: übernatürliche Fähigkeiten, Freundschaft und Mut. Ihre Erfolgsaussichten: tendieren gegen null. Also genau die Art von Auftrag, bei der Finley Jaynes Herz höherschlägt. Dass es dies gelegentlich auch tut, wenn der geheimnisvolle Griffin sie nur lang genug anschaut, ignoriert sie geflissentlich. Dafür hat sie wahrlich keine Zeit …

 
 
Meinung:
 
Während ich mit dem ersten Band dieser Serie, „Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“, ja so meine Probleme hatte, das mir vieles einfach sehr unausgereift erschien, hat mich „Das Mädchen mit dem Flammenherz“ wirklich positiv überrascht.

Rein zeitlich gesehen, schließt die Handlung direkt an den ersten Band an. Allerdings hatte das Buch für mich von der ersten Seite an eine ganz andere Atmosphäre als der Vorgänger. Auch wenn ich auf Grund meiner Erfahrungen mit dem ersten Band etwas zurückhaltend war, haben mich Finlay Jayne und ihre Gang schnell in ihren Bann gezogen. Die Charaktere kommen hier deutlich lebhafter, vielschichtiger und realistischer rüber, wodurch es mir sehr leicht viel, mich an ihrer Seite in die Action zu stürzen.

Auch die gibt es in diesem Band nämlich endlich. Während ich beim ersten Buch immer wieder das Gefühl hatte, dass den eigentlich actionreichen Szenen irgendwie der Pepp fehlte, kommt hier tatsächlich Schwung auf. Nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte, denn das Potential des Romans wird hier dann doch nicht vollständig ausgenutzt, im Vergleich zum ersten Band ist hier aber eine deutliche Steigerung zu bemerken.

Die Liebesgeschichte… Nun ja, die nervt mich noch immer. Allerdings ist der „Nerv-Faktor“ hier doch deutlich zurück gegangen, was hauptsächlich daran liegt, dass mich die Art, auf die die Autorin typische Gesellschaftsnormen und -strukturen der viktorianischen Zeit hier eingebaut hat, sehr gereizt hat. So steht hier nicht nur die eine oder andere Beziehung auf Grund von Ständeunterschieden vor ernsthaften Schwierigkeiten, auch die Mädchen haben mit dem viktorianischen Frauenbild zu kämpfen.

Das sind so die kleinen aber feinen Details, die die Szenerie regelrecht lebendig werden lassen und dank derer es mir richtig viel Spaß macht solche Geschichten zu lesen.

Alles in allem ist „Das Mädchen mit dem Flammenherz“ von Kady Cross zwar nicht perfekt, aber eine eindeutige Steigerung im Vergleich zum ersten Band und ich hatte wirklich großen Spaß beim Lesen!
 
 


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Mit herzlichem Dank an den Heyne fliegt, der so freundlich war, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen
Heyne fliegt
 
 
4 Sterne - Sehr gut

 
 
Die Autorin
 
Schon von klein auf war es Kady Cross‘ größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wobei die Fantasy u.a. schon früh eine große Rolle spielte. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt Kady Cross ihre Zeit mit lesen oder der Herstellung ihres eigenen Make-ups. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und einem ganzen Rudel Katzen in Connecticut.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Das Mädchen mit dem Flammenherz von Kady Cross”

  1. Mir ging es da eher umgekehrt – während mich Teil 1 richtig begeistern konnte, hatte ich hier zum einen Probleme in die Geschichte reinzukommen und fand es ein bisschen oberflächlich. Ich hätte mir gerne mehr Tiefe gewünscht und auch der Finalkampf hätte gerne actionreicher sein dürfen. So unterscheiden sich halt die Eindrücke, aber das Wichtigste ist, dass wir Spaß am Lesen hatten 😉
    Liebe Grüße, Melanie

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