Rezension zu Unsterblich: Tor der Nacht von Julie Kagawa

Bereits der erste Teil von Julie Kagawas „Unsterblich“-Reihe, „Unsterblich: Tor der Dämmerung“, konnte mich positiv überraschen und erfreulicherweise knüpft die Autorin mit dieser Fortsetzung direkt an das Niveau von Band 1 an.

Besonders erfreulich fand ich dabei, dass „Unsterblich: Tor der Nacht“ dabei nicht das Problem hat, was sonst viele zweite Teile von Trilogien haben: Die, nennen wir sie einfach mal so, „Lückenfüller-Krankheit“, bei der sich Handlung und Charaktere im zweiten Teil nicht wirklich weiterentwickeln und alles irgendwie auf der Stelle tritt und man beim Lesen das Gefühl bekommt, dass der Band einfach nur dazu da ist, um auch wirklich auf drei Bände zu kommen.

Dieses Problem hat dieser Roman glücklicherweise nicht, stattdessen ist die Geschichte von Anfang an fesselnd und spannend, als Leser ist man schnell wieder im Geschehen drin und fiebert sofort wieder mit Allie mit. Sie legt, wie alle Figuren in diesem Buch, eine sehr glaubhafte Weiterentwicklung hin, was in meinen Augen immer ein großer Pluspunkt ist.

Die Handlung selbst ist wieder spannend, düster und einfach faszinierend, diesmal auch schneller als noch im ersten Teil, es gibt keine Längen, die ich damals ja stellenweise noch bemängelt habe. So ist „Unsterblich: Tor der Nacht“ ein von der ersten bis zur letzten Seite rasantes Lesevergnüngen, dass mir richtig viel Spaß gemacht hat.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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